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Owschlag : Feuer vernichtet Futtermittellager

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Schreck in der Abendstunde für Familie Schmidt. Brandursache noch unbekannt – die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Owschlag | Aus bislang noch nicht geklärten Umständen brannte am Donnerstagabend gegen 23 Uhr das Stroh- und Futtermittellager von Landwirt Martin Schmidt (Blöcken 48) im Ortsteil Norby vollständig ab. Bei dem Feuer kamen weder Menschen noch Tiere zu Schaden. Es entstand jedoch ein Sachschaden im fünfstelligen Bereich. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

„Der Alarm erreichte uns um 23.05 Uhr. Als wir ankamen, brannte die Scheune in voller Ausdehnung“, berichtet Volker Damm von der Freiwilligen Feuerwehr Norby. Sowohl die Norbyer als auch die Owschlager Wehr seien ausgerückt und hätten das Feuer bis in die frühen Morgenstunden bekämpft. Eine Brandwache sei bis morgens vor Ort gewesen. Durch die anliegende Au sei die Wasserversorgung hervorragend gewesen.

Altbäuerin Monika Schmidt steht der Schock noch ins Gesicht geschrieben: „Ein Mann in Bundeswehruniform klopfte gestern Nacht bei uns an die Tür und rief ,es brennt, es brennt’. Die Feuerwehr war bereits von der Nachbarin alarmiert worden“. Ihre Sorge habe vor allen Dingen den 30 Bullen gegolten, deren Stall Wand an Wand mit der brennenden Scheune stand. „Die kann man ja nicht einfach mal eben rausführen”, so die Landwirtin. Zum Glück sei die Feuerwehr sehr schnell gekommen. „Mein Dank geht an die Kameraden von beiden Wehren, die großartige Arbeit geleistet haben“, betont Monika Schmidt. Auch danke sie ihren Geschwistern, die nachts zu ihr gekommen seien und zum Beispiel bei der Bewirtung der Feuerwehrleute mit Kaffee geholfen hätten. Auch ihre Kinder seien sofort zur Stelle gewesen, um zu helfen. Am Morgen hätten bereits viele Nachbarn und Freunde angerufen und Unterstützung angeboten, zeigte sich die Altbäuerin von der Hilfsbereitschaft überwältigt.

Für Landwirt Martin Schmidt, der den Hof 2008 von seinen Eltern Ernst-August und Monika übernommen hat, kommt erschwerend hinzu, dass die Maisernte im vollem Gang ist, und er trotz der nahezu durchwachten Nacht und Gesprächen mit Versicherung und Kriminalpolizei die Ernte einfahren muss. Seine Mutter behält unterdessen die Brandruine ständig im Auge. Aus den Heuballen qualmt es noch ein wenig. „Wir sollen sofort die Feuerwehr alarmieren, wenn es wieder brennt“, berichtet die Seniorin. Auch der Elektriker ist schon vor Ort auf dem Hof der Schmidts. „Unser Betrieb ist lahmgelegt. Wir haben im Moment keinen Strom“, bedauerte Schmidt. Doch sie sei vor allem froh, dass die Tiere nicht zu Schaden gekommen seien und dass das Wohnhaus nicht von dem Feuer betroffen wurde, meinte die Altbäuerin tapfer.




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