Feuerwehr im Großeinsatz : Feuer vernichtet 200 Rundballen

Am Morgen nach dem Feuer qualmte das abgebrannte  Stroh  immer noch. 400  Ballen sind ein Raub der Flammen geworden.
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Am Morgen nach dem Feuer qualmte das abgebrannte Stroh immer noch. 400 Ballen sind ein Raub der Flammen geworden.

Auf einer Koppel in Holzbunge sind 200 Strohballen abgebrannt. Vier Wehren kämpften mit 80 Kameraden gegen das Feuer. Als Ursache wird Brandstiftung vermutet.

shz.de von
21. August 2013, 12:41 Uhr

Schon aus vielen Kilometern konnte man hoch lodernde Flammen sehen. Als die Feuerwehrleute zehn Minuten nach der Alarmierung am Einsatzort eintrafen, brannten 400 Strohballen lichterloh. Das Feuer auf einer am Waldrand gelegenen Koppel im Holzbunger Mühlenweg hielt rund 80 Kräfte in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch stundenlang in Atem.

Der Großbrand war gegen 2.30 Uhr ausgebrochen und bei der Wehr in Holzbunge gemeldet worden. „Es wurden noch zusätzlich die Wehren aus Bünsdorf, Alt Duvenstedt und Groß Wittensee alarmiert“, berichtet Peter Thoms, Amtswehrführer Hüttener Berge. Denn die Wasserversorgung musste über die lange Strecke von 1,5 Kilometer aus dem Wittensee sichergestellt werden. „Dazu brauchten wir viele Schläuche, die aneinandergeschraubt werden mussten.“

Der Einsatz war erst gestern Vormittag gegen 10.30 Uhr beendet. Die riesigen Rundballen waren zunächst direkt mit Wasser besprüht worden. Später wurde das Heulager mit einem Radlager auseinandergezogen, um die stark qualmenden Glutnester besser bekämpfen und endgültig löschen zu können. Das sei „zeitaufwendig“ gewesen.

An der Koppel stehen keine Häuser. Menschen seien daher nicht in Gefahr gewesen. Die Brandursache ist noch ungeklärt. Peter Thoms: „Aber vermutlich handelt es sich um Brandstiftung.“

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