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04. Juni 2014, 11:13 Uhr

Ein Feuer hat in der Nacht zu gestern einen großen Teil eines Bauernhofs an der Embührener Dorfstraße zerstört. Als die freiwillige Feuerwehr Embühren über die Kieler Rettungsleitstelle um 3.27 Uhr alarmiert wurde und nur wenige Minuten später an der Einsatzstelle eintraf, stand das Strohlager eines rund 120 mal 40 Meter großen Stalls bereits komplett in Flammen. Das Feuer drohte auf eine Biogasanlage neben dem Gebäude überzugreifen.

Um den Brand so schnell wie möglich unter Kontrolle zu bringen, forderten die Embührener Kameraden Unterstützung an. Rund 100 Feuerwehrleute kamen auf dem Hof zum Einsatz. Die Kräfte wurden von den freiwilligen Wehren Haale, Hamweddel, Stafstedt und Rendsburg gestellt. Zudem war der Wehrführer des Amtes Jevenstedt, Hans-Klaus Kühl, vor Ort.

Der Eigentümer des landwirtschaftlichen Betriebes war von einem Nachbarn über das Feuer in seinem Stall informiert worden. Das Gebäude wurde erst im vergangen Jahr errichtet. Auf dem Dach war eine Photovoltaikanlage installiert. Dreiviertel des Gebäudes wurde als Kuhstall genutzt. „Zum Glück konnten wir den größten Teil des Gebäudes retten und auch die untergebrachten Kühe konnten rechtzeitig herausgetrieben werden“, sagte Einsatzleiter Thorsten Kühl. Funkenflug bedrohte jedoch die Biogasanlage in nur zehn Metern Entfernung, so dass sich die Einsatzkräfte auf den Schutz der Anlage konzentrierten. Sie trug keinen Schaden davon.

Die Feuerwehrleute hatten die Wasserversorgung aus dem rund 500 Meter entfernten Löschteich aufgebaut. Um die Löscharbeiten zu erleichtern, holten sie das Stroh mit einem Radlader aus dem Gebäude und breiteten es auf einer Wiese aus, um die Flammen dort endgültig zu ersticken.

Nach ersten Schätzungen der Polizei liegt der Schaden bei etwa einer halben Million Euro. Weshalb die Strohvorräte in der Nacht in Brand gerieten, war gestern noch nicht klar. Die Polizei schließt Brandstiftung jedoch nicht aus: „In erster Linie ist für die Kriminalpolizei interessant, ob verdächtige Personen oder Fahrzeuge in den frühen Morgenstunden am Brandort beobachtet wurden“, so Polizeisprecher Rainer Wetzel. Die Kriminalpolizei Rendsburg ermittelt und bittet um Hinweise unter Tel. 04331/2080.

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