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Handball-SH-Liga : Fehler kosten Paul-Team den Sieg

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg trennt sich im Topspiel vom TuS Lübeck mit 27:27.

shz.de von
erstellt am 13.Okt.2014 | 06:46 Uhr

Nach dem sechsten Spieltag der Schleswig-Holstein-Liga steht fest: Das Anwärterfeld um die Meisterschaft besteht aus mindestens sechs Mannschaften, die sich gegenseitig nichts schenken. Neben den Oberligaabsteigern Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg und Alt Duvenstedt kuscheln sich noch einige Teams mehr in der oberen Tabellenhälfte. Dazu gehört auch der TuS Lübeck 93, der Westerrönfeld am Sonnabend den dritten Punkte abluchste.

Vom neuen Spitzenreiter trennte sich die HSG mit 27:27 (12:13). „Angesichts der personellen Probleme und der Tatsache, dass wir in der zweiten Hälfte zwanzig Minuten zurückgelegen haben, ist das Ergebnis positiv zu bewerten“, fand Trainer Volker Paul. In der Woche musste er im Training auf Jens-Christian Woldt und Niklas Ranft verzichten, die beide krank beziehungsweise verletzt waren, und bangte sogar um deren Einsatz. Doch sie konnten, wenn auch mit Pausen, spielen. Es ging forsch los und Westerrönfeld führte mit 7:4. Vor allem Patrick Petriesas, der in dieser Partie eine große Sicherheit vom Siebenmeterstrich besaß, und Malte Pieper glänzten in der ersten Halbzeit, doch nachdem Paul seine angeschlagenen Spieler auswechselte, holte Lübeck auf und führte zur Pause sogar mit einem Tor. „Unnötige Würfe und Ballverluste haben den Gegner stark gemacht“, kritisierte Paul, der mit der Fehlerstatistik gar nicht zufrieden war. Insgesamt notierte er 22 Fehlversuche und 15 technische Fehler. „Die machten uns das Leben unnötig schwer. Das geforderte schnelle Umschalten von der Abwehr in den Angriff wurde auch nicht umgesetzt“, so Paul.

So kam es, dass die HSG es nicht mehr schaffte, auch nur ein einziges weiteres Mal in Führung zu gehen, aber sie verlor auch den Anschluss nicht. Erst in der Schlussphase gelangen dann die gewünschten Gegenstöße und Niklas Ranft drehte mit drei Toren in den letzten sechs Minuten auf. Dementsprechend motiviert probierte der Halbrechte dann, 15 Sekunden vor Schluss das Siegtor zu erzielen, doch sein Wurf wurde pariert. „Die Punkteteilung ist in Ordnung. Meine Mannschaft ist einhellig der Meinung, dass ein vergleichbares Spiel im vergangenen Jahr deutlich verloren worden wäre. Unser Kampfgeist stimmt also“, stellte Paul die positiven Seiten in den Vordergrund.

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Martensen Tietjen – Jüschke (1), Reick, Seehase , Pieper (6), Hannemann, Cardis (1), Ranft (4), Sawitziki, Woldt (4), Fisch (3), Petriesas (9/6)

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