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Nortorf : FDP zuversichtlich: „Wir sind wieder da!“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Optimismus beim Kreisparteitag in Nortorf. Kompletter Vorstand wiedergewählt.

Gute Stimmung, schnelle Entscheidungen und klare Ziele für die Zukunft: Das zeichnete den Parteitag des FDP-Kreisverbandes Rendsburg-Eckernförde aus. Am Freitagabend waren 44 Mitglieder in Nortorf zusammengekommen, um einen neuen Vorstand zu wählen.

Die Vorsitzende Regine Schlegelberger-Erfurth dankte zuvor in ihrem Bericht den 267 Mitgliedern in den 15 Ortsverbänden für ihren Willen, „Politik im Sinne von freiheitsliebenden Menschen zu gestalten“. Nach der „Eisbrecherwahl“ in Hamburg sieht sie den Mut wachsen. Nun heiße es, mit der inhaltlichen Arbeit am Ball zu bleiben, wozu auch die Kommunikation und der Austausch auf allen Ebenen gehöre. Als Beispiele aus der vergangenen Legislaturperiode nannte Schlegelberger-Erfurth den Austausch mit dem Landesvorsitzenden Heiner Garg zum Thema Impfsituation in den Aufnahmeunterkünften für Flüchtlinge und Asylanten oder mit der ehemaligen Europaparlament-Abgeordneten Britta Reimers. Die Meinungsfreiheit betrachtet die Vorsitzende als Eckpfeiler einer freien Gesellschaft. Im Kreisverband werde entsprechend eine offene und trotzdem profilierte Debattenkultur gepflegt. Auch die Zusammenarbeit zwischen Kreistagsfraktion und -vorstand funktioniere reibungslos.

Die Wahlen verliefen schnell und für die Mitglieder ohne große Überraschungen: Alle Vorstandsmitglieder wurden im ersten Wahlgang wiedergewählt. Vorsitzende bleibt Regine Schlegelberger-Erfurth, ihre Stellvertreter sind Jan Butenschön, Torsten Gebhardt und Henry Deising. Kreisschatzmeisterin ist Anja Krüger, die das Amt zuvor schon kommissarisch innehatte, alte und neue Schriftführerin ist Renate Bockisch.

Jan Butenschön, Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion, berichtete anschließend von den Schwerpunktthemen aus dem vergangenen Jahr. Dazu gehören unter anderem das Mobilitätskonzept des Kreises. Ziel der FDP ist hier eine bessere Anbindung des ländlichen Raumes an die Zentren. Thema war außerdem die Flüchtlingspolitik. „Wir wollen den Kommunen Mittel an die Hand geben, um sie bei der Integration der Menschen vor Ort zu unterstützen“, so Butenschön. Er erwähnte, dass viel Konzeptionierungsarbeit geleistet werden musste. So auch in puncto Handlungsfähigkeit des Kreises. Aus Sicht der FDP seien hier unter anderem eine weiterhin sparsame Haushaltsführung und der Abbau des Sanierungsstaus in der Infrastruktur unter dem Motto „Erhalt statt Neubau“ wichtig. Auch für die Wirtschaftsförderung im Kreis wünscht sich die FDP künftig mehr Präsenz und Engagement im ländlichen Raum. Um die FDP intern noch besser zu vernetzen, sind regelmäßige Treffen der Kreistagsfraktion mit den FDP-Vertretern in den verschiedenen Kommunalparlamenten geplant. Dabei sollen neue Themen entwickelt und Lösungsansätze zusammengetragen werden.


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erstellt am 09.Mär.2015 | 06:00 Uhr

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