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Hallenfussball : FC Reher/Puls siegt in Aukrug

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Süd-West-Verbandsligist gewinnt das Hallenfußballturnier des TSV. Der Titelverteidiger TSV Gadeland wird Dritter.

Nur knapp schrammte Fußball-SH-Ligist Polizei-SV Union Neumünster an seinem vierten Turniertriumph in diesem Winter vorbei. Beim Provinzial-Cup des Kreisligisten TSV Aukrug lief alles auf den ersten Platz für die „Ordnungshüter“ hinaus – Gruppensieg sowohl in der Vor- als auch in der Zwischenrunde –, doch am Ende mussten sie dem FC Reher/Puls den Vortritt lassen. Der Süd-West-Verbandsligist setzte sich mit 3:1 durch und strich 400 Euro ein. Dem PSV blieben 300 Euro. Rang drei und 200 Euro sicherte sich der im Halbfinale vom PSV entzauberte Titelverteidiger TSV Gadeland (Verbandsliga). Die „Kleeblätter“ gewannen das Duell um Bronze gegen die SG Padenstedt mit 3:1, der unterlegene Kreisligist packte also das Trostpflaster in Form eines „Hunderters“ in sein Reisegepäck.

Torschützenkönig wurde Patrick Fürst. Der PSV-Angreifer erzielte, ebenso wie Christian Sievers (FC Reher/Puls), sechs Treffer am Finaltag. In der Vorrunde allerdings waren Fürst acht Tore gelungen, dort war Sievers nur zwei Mal erfolgreich. Zum besten Torwart wurde Gadelands Dennis Holstein gewählt.

An drei Turniertagen war in Aukrug auf dem Feld jede Menge los. Insgesamt erneut rund 450 Zuschauer durften 395 Treffer bejubeln oder beweinen – was einen neuen Torrekord beim Provinzial-Cup der Blau-Weißen bedeutet. Apropos: Auch beim Bierkonsum wurde eine neue Bestmarke in Aukrug erreicht. 400 Liter Gerstensaft wurden „vernichtet“. Einige Mannschaften langten beim Turnier richtig zu – nicht am Tresen, sondern in sportlicher Hinsicht, wohlgemerkt. Dies belegt alleine das PSV-Torverhältnis in der Vorrunde von 33:2. Hatten bei den Events in den hiesigen Breitengraden stets die Neumünsteraner Teams das Sagen, brachen in der Bürgermeister-Jensen-Halle auswärtige Mannschaften in diese Phalanx ein. Paradebeispiel dafür war die dritte Vorrundengruppe, in der die Plätze eins bis drei von „Zugereisten“ eingenommen wurden: vom Kreisligavertreter Schinkel, dem Verbandsligisten Eidertal sowie der SG Nindorf/Tappendorf aus der B-Klasse. Erst die Ränge vier bis sechs wurden von „Einheimischen“ belegt, nämlich von den Kreisligisten Ruthenberg, VfR II und Wasbek. Und auch der FC Reher/Puls zeigte gleich von Beginn an, dass es besser sein würde, ihn auf dem Zettel zu haben. Gleichwohl startete der Verbandsliga-Tabellenzweite mit einer deutlichen 0:4-Packung gegen den Polizei-SV Union ins Turnier, segelte anschließend aber im Windschatten des SH-Ligisten munter mit. Irgendwie kurios in diesem Zusammenhang. Sowohl das erste als auch das letzte von 76 Turnierspielen bestritten der PSV und Reher/Puls.

Die Gastgeberteams hielten sich vornehm zurück, blieben – erwartungsgemäß – klar in der Vorrunde hängen. Aukrugs „Erste“ holte zumindest vier Punkte, die Reserve verlor alle fünf Begegnungen. Zufrieden waren die Hausherren mit dem organisatorischen Ablauf. „Rundum gelungen, sportlich hochwertig“, urteilte Aukrugs Klaus Tietz. Er war zudem begeistert von der Spontanität Olympias. Der Verbandsligist sprang nach einer kurzfristigen Absage des Kreisliga-Tabellendritten SV Boostedt ein. Zudem gab es im Turnierverlauf weder eine Rote Karte noch irgendwelche Verletzten. Selbst die Zahl der Zwei-Minuten-Strafen hielt sich in Grenzen. Nach drei anstrengenden Tagen hatte Organisator Tietz gestern nur einen Wunsch: „Ich will auf meine Couch.“

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