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Fussball-Kreishallenmeisterschaft : Favoritensieg und eine Überraschung

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Eckernförder SV verteidigt seinen Titel bei den Kreishallenmeisterschaften. Mit dem Osterbyer SV verpasst ein Außenseiter den großen Coup nur knapp.

Einen Favoritensieg und eine dicke Überraschung gab es bei den 29. Kreishallemeisterschaften der Männer in Eckernförde. Der Spielausschussvorsitzende Olaf Jacobi stellte nach dem Finale sichtbar glücklich und erleichtert fest: „Mehr geht nicht.“ Das galt insbesondere für den Eckernförder SV, der seinen Titel erfolgreich verteidigte, dabei aber mit dem stolzen Dorfverein aus Osterby in diesem Jahr einen unerwartet starken Gegner im Titelkampf fand.

Gruppe A

Hier startete der von vielen gehandelte Geheimfavorit 1. FC Schinkel gut in das Turnier und besiegte Bargstedt, die in dieser Gruppe das größte Fanlager mitbrachten, knapp mit 3:2. Auch Jevenstedt und Gettorf begannen mit Siegen. Es wurde schnell deutlich, dass in dieser Gruppe jeder jeden schlagen kann. Und so blieb es auch lange spannend. Die letzten drei Spiele brachten dann die Entscheidung. Schinkel kam über Gettorf nicht über ein 2:2 hinaus – wobei die Gettorfer den alles entscheidenden Ausgleich erst wenige Sekunden vor dem Ende erzielten. Damit war klar, dass der GSC aufgrund der mehr erzielten Treffer vor dem FC landen würde. Jevenstedt machte mit dem 5:0 über Bargstedt den Gruppensieg perfekt und in der Abschlusspartie sicherten sich starke Audorfer mit dem 3:1 über den Büdelsdorfer TSV Platz zwei.

Gruppe B

Der ESV machte direkt in seinem ersten Spiel gegen den Rendsburger TSV beim 4:1 klar, dass der Titel ein weiteres Jahr im Ostseebad bleiben soll. Auch in den nächsten Spielen zeigte der ESV attraktiven Hallenfußball und kam zu Kantersiegen über den enttäuschenden Vorjahresfinalisten TuS Rotenhof (7:0) und die SG Felde/Stampe (9:2). Die beiden Kreisligsten waren es auch, die dem Niveau an diesem Tag nicht gewachsen waren und ganz hinten landeten. Spannend blieb der Kampf um Platz zwei und drei. Hier überraschte der Osterbyer SV mit Siegen über den RTSV, Rotenhof und den ESV. Das Team von Nico Stocks blieb ungeschlagen und kassierte nur drei Gegentore in fünf Spielen. Platz drei sicherte sich der RTSV durch einen lockeren 5:0-Erfolg im Abschlussspiel gegen Felde.

Zwischenrunde

Hier zeigte sich der Osterbyer SV, weiterhin angetrieben von mittlerweile etwa 50 euphorischen Anhängern, absolut souverän. Sowohl gegen Jevenstedt, als auch gegen den RTSV gab es Siege. Da die Rendsburger das schlechtere Torverhältnis hatten, trat der TuS Jevenstedt im Spiel um Platz drei an.

In der anderen Gruppe musste der ESV nach einem Sieg und einem 1:1 gegen Gettorf im letzten Spiel mächtig um die Finalteilnahme zittern. Gettorf fehlte beim Stand von 2:0 gegen Audorf nur noch ein weiterer Treffer, der bei mehreren guten Chancen durchaus möglich war, doch Audorfs Jens Ritter ließ dich ESVer jubeln, als er auf 1:2 verkürzte. Dabei blieb es und der GSC stand im kleinen Finale.

Spiel um Platz 3

Der Gettorfer SC führte bereits mit 5:0, als die Jevenstedter in den letzten zwei Minuten nochmal Ergebniskosmetik betrieben, und auf 2:5 durch zwei Treffer von Piet Gömpel verkürzten.

Finale

Der Dorfverein forderte den großen ESV – und das nicht zu knapp. Ole Wessels ließ den Osterbyer Anhang bei der 1:0-Führung erstmals jubeln, doch keine Minute später brandete Beifall auf der anderen Tribünenseite auf. Danny Goos hatte ausgeglichen. Beide Teams gaben sich kaum eine Blöße, vermieden Fehler und verteidigten gut. Erst Willi Mogel konnte sieben Minuten vor dem Ende die Osterbyer wieder in Front schießen. Der ESV war aber keineswegs geschockt. Kurz nach dem 1:2 hatte Tim Schikorr den Ausgleich auf dem Fuß, zielte aus zwei Metern aber drüber. Besser machte es dann Jenrik Christensen bei seinem sehenswerten Schuss in den Winkel zum 2:2. Dabei blieb es, und so musste das Neunmeterschießen die Entscheidung bringen. Beim ESV zielte Christensen vorbei, während Osterbys ansonsten gut aufgelegter Henrik Petersen glücklos blieb. Fynn Gerlach hatte die Entscheidung auf den Fuß. Er lief an, lupfte den Ball rotzfrech in die Mitte des Tores und durfte danach zusammen mit seinen Mitspielern die erfolgreiche Titelverteidigung bejubeln.

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erstellt am 06.Jan.2014 | 06:15 Uhr

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