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Landeszeitung

15. Dezember 2017 | 02:32 Uhr

Rendsburg : Extravagante Linien prämiert

vom

"Mogambo" ausgezeichnet / Nobiskrug zählt zu den führenden Werften im Megayacht-Bau

shz.de von
erstellt am 11.Mai.2013 | 07:43 Uhr

Rendsburg | Britische Bootsbauer sind in letzter Zeit vielfach in Rendsburg anzutreffen. Die Teams von "Siren" und "Plan B" beispielsweise. Die Fachleute, die auf der Nobiskrug-Werft an der "Mogambo" gebaut wurden, haben die Stadt verlassen. Die 74-Meter-Luxusyacht wurde im Jahr 2012 abgeliefert. Sie entstand in Zusammenarbeit mit dem weltweit bekannten, britischen Designern von Reymond Langton Design und wurde jetzt ausgezeichnet: Die Preisrichter des "World Superyacht Award" wählten das Schiff zur "Best Motor Yacht" in der Kategorie 1300 GT und mehr. In dieser Kategorie verwies das Schiff fünf andere Yachten auf die hin teren Plätze und gewann die begehrte Neptun Trophäe, teilt die Werft mit.

Reymond Langton Design ist sowohl für das Innen- als auch für das Außendesign verantwortlich. Extravagante Linien sowie die Kombination aus grauem Schiffskörper, weißen Aufbauten und schwarzen Designelementen zeichnen die Superyacht aus. Nobiskrug-Geschäftsführerin Susanne Wiegand, dazu: "Zusammen mit dem erfahrenen und engagierten Eignerteam haben wir eine außergewöhnliche Yacht mit einem modernen und zeitgemäßen Design kreiert, welche selbst die anspruchsvollen Eignerwünsche übertroffen hat."

Wer sich eine solche elegante wie extravagante Yacht leistet, bleibt allerdings in den überwiegenden Fällen ein Geheimnis. Im Megayachtbau werden höchste Konventionalstrafen fällig, wenn der Auftraggeber bekannt wird. Wobei der "Mann" dahinter das jeweilige Schiff nicht selbst in Auftrag gibt, sondern dies über geschickt verschachtelte Gesellschaften geschieht. Deutschlands Schiffbauindustrie ist übrigens weltweit Marktführer beim Megayachtbau. Bei Nobiskrug liegen momentan im Außengelände noch zwei weitere Schiffe.

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