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Faustball-Bundesliga der Damen : Es geht doch!

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Bundesliga-Faustballerinnen des TSV Schülp haben ihre Pleitenserie beendet und nach sieben sieglosen Spielen in Folge mit 3:0 gegen VfK 01 Berlin gewonnen. Gegen den TV Jahn Schneverdingen mussten sie sich anschließend mit 2:3 geschlagen geben.

shz.de von
erstellt am 28.Jan.2016 | 06:00 Uhr

Licht am Ende des Tunnels: Nach sieben Niederlagen in Folge und dem Absturz auf den letzten Tabellenplatz hatten die Bundesliga-Faustballerinnen des TSV Schülp beim Doppelspieltag in Berlin endlich wieder Grund zum Jubeln. Gegen Gastgeber VfK 01 Berlin feierte das Team von Trainer Rouven Schönwandt mit dem 3:0 den ersten Sieg seit dem 8. November vergangenen Jahres – auch damals hieß der Gegner VfK 01 Berlin, das Spiel endete 3:2 für die TSV-Mädchen. „Wir haben lange darauf warten müssen. Es ist ein schönes Gefühl“, meinte die überglückliche Schülper Spielführerin Nadine Kowalczyk nach Spielschluss. Dass Kowalczyk und Co. anschließend dem Tabellenzweiten TV Jahn Schneverdingen knapp mit 2:3 unterlagen, konnte die Freude über den zuvor errungenen Sieg nicht trüben. Schöner Nebeneffekt: Die Schülperinnen reichten die Rote Laterne an den Landesrivalen VfL Kellinghusen weiter und gehen nun mit viel Selbstvertrauen in den Schlussspurt um den Klassenerhalt.

VfK 01 Berlin – TSV Schülp 0:3 (8:11, 10:12, 9:11)

Die Vorzeichen für das wichtige Duell gegen die ebenfalls abstiegsbedrohten Berlinerinnen standen mehr als schlecht. Abwehrspielerin Jennifer Wöhlk verletzte sich im Abschlusstraining am Knöchel und musste ebenso passen wie Nora Auffahrt (krank). Julia Thullesen und Sina Stoltenberg sollten aufgrund der Doppelbelastung der Jugendspieltage pausieren. Kurzerhand musste dann Stoltenberg ihren freien Sonntag dann doch streichen und fuhr mit nach Berlin. Zunächst machten sich die Personalprobleme beim TSV bemerkbar. Die Schülperinnen fanden nicht ihren Rhythmus, so dass Schönwandt sich gezwungen sah, sein Team schon früh um- und neu einzustellen. Mit Erfolg, denn die Berlinerinnen kamen nun kaum noch zu gewinnbringenden Schlägen. Die Schülperinnen spielten ihrerseits ruhig und konzentriert. Zudem legten die Gäste einen größeren Siegeswillen an den Tag. Das wurde belohnt. Alle drei Sätze gingen zwar knapp, aber verdient an den TSV.

TSV Schülp – TV Jahn Schneverdingen 2:3 (11:6, 3:11, 8:11, 11:9, 4:11)

Der favorisierte Tabellenzweite aus Schneverdingen begann äußert unmotiviert und ungewohnt fehlerreich, so dass die Schülperinnen ohne groß aufspielen zu müssen den ersten Durchgang mit 11:6 gewannen. Doch schon im zweiten Satz nahm der TV Jahn Fahrt auf und holte sich den Durchgang mit 11:3. Fortan entwickelte sich ein spannendes Spiel, das erst im fünften Satz entschieden wurde. Hier konnten die TSV-Mädchen das hohe Spielniveau jedoch nicht halten, gaben den Durchgang mit 4:11 und somit das Match mit 2:3 ab. Kowalczyk: „Die Niederlage war zwar ärgerlich, aber sie schmerzte keinesfalls. Wir haben eine gute Partie gezeigt. Der Zusammenhalt in der Mannschaft ist groß, so dass wir mehr als optimistisch auf den kommenden Spieltag in Kellinghusen blicken.“

Am Sonntag geht es zum Schlusslicht. Dort trifft man neben dem Landesrivalen auf den Tabellenvierten SG Stern Kaulsdorf. Kowalczyk und Co. hoffen, dass sie nicht wieder so lange auf den nächsten Erfolg warten müssen.

TSV Schülp: Nadine Kowalczyk, Sandra Tritt, Svenja Bergmann, Lieske Jarck, Sina Stoltenberg, Kim Reimers.

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