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Erweiterung des Kieswerks in Bargstedt vorerst gestoppt

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erstellt am 24.Mai.2013 | 03:59 Uhr

bargstedt | Über eine Stunde diskutierten die Gemeindevertreter während ihrer Sitzung über die geplante Erweiterung des Kieswerks in Bargstedt.

Bereits am 5. Februar hatte die Gemeindevertretung über das Thema abgestimmt - und die Erweiterung abgelehnt. Eine entsprechende Stellungnahme hat der Kreis Rendsburg-Eckernförde - Untere Naturschutzbehörde (UNB) - durch das Amt Nortorfer Land erhalten. Die UNB hätte aufgrund der Versagung des gemeindlichen Einvernehmens den Antrag auf Erweiterung ablehnen können, hielt es aber für sinnvoller, dass sich Gemeinde und die Verantwortlichen des Kieswerks zunächst gemeinsam an einen Tisch setzen, geht es aus dem Schreiben der UNB an den Kieswerkbetreiber hervor.

Mitte März erfolgte eine Arbeitsbesprechung mit den Gemeindevertretern, den Betreibern des Kieswerks, jeweils einem Vertreter der UNB und des Amtes Nortorfer Land. Dort beschloss man, den Betreiber damit zu beauftragen ein Konzept der Erweiterung vorzulegen. Dieses Kozept, welches eine Staffelung der Genehmigungslaufzeiten ergab, lag den Gemeindevertretern jedoch erst vor gut drei Wochen vor. Danach soll die zweite Erweiterung bis Ende 2020 abgeschlossen sein. Darüber hinaus sei keine Erweiterung beziehungsweise Ausdehnung in Richtung Dorf vorgesehen. Für das bestehende Kieswerk, einschließlich der ersten Erweiterung, ergibt sich hingegen eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2030.

Gemeindevertreter, Bürger und Betreiber des Kieswerks hatten lange über das Thema gesprochen, Vor- und Nachteile abgewogen. Die Angst, dass dies doch nicht die letzte Erweiterung sein könnte, eine womöglich fehlende juristische Sicherheit und Lärmbelästigung wurden immer wieder erwähnt. Letztlich stimmten vier Vertreter für und vier gegen die Erweiterung, und der Antrag somit erneut abgelehnt.

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