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Winter in Rendsburg : Erster Schneefall – und der Winterdienst rückt nicht aus

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Räumfahrzeuge der Stadt blieben gestern in den Hallen. Laut UTH-Leiter gab es keine besonderen Vorkommnisse.

Eingeschlafen in November-Tristesse, aufgewacht mit dem ersten Schnee: Tief „Jürgen“ hat gestern Vormittag auch den Raum Rendsburg kalt erwischt. Und scheinbar nicht nur die meisten Bürger am Frühstückstisch: In Rendsburg rückte der städtische Winterdienst am Sonntag nicht aus, obwohl bereits um 8 Uhr die ersten Flocken gefallen waren und ab 11 Uhr Schneetreiben einsetzte. Auf vielen Straßen und Wegen bildete sich mittags eine dünne Schneedecke, die sich später in Matsch verwandelte.

Das Fernbleiben der Räumfahrzeuge war jedoch kein Versehen, sondern eine bewusste Entscheidung: „Wir waren nicht im Einsatz“, bestätigte Niels Faust, Leiter des Umwelt- und Technikhofs der Stadt Rendsburg, gestern Nachmittag auf Nachfrage. Die Witterungsbedingungen seien nicht so gewesen, dass ein Winterdienst angezeigt gewesen sei. Bei einer Kontrollfahrt am Sonntagmorgen um vier Uhr habe der zuständige Mitarbeiter keine Glätte festgestellt. „Morgens werden markante Stellen abgefahren. Wenn dann festgestellt wird, dass Gefahr durch Glätte auf Straßen und Fußwegen herrscht, rückt der Winterdienst aus“, beschrieb Faust das festgelegte Vorgehen. Das sei am Sonntag nicht der Fall gewesen. Im Laufe des Tages habe es zwar wiederholt geschneit, aber der Schnee sei nicht liegen geblieben. „Es war eher nasses Wetter. Für den UTH gab es keine besonderen Vorkommnisse“, stellte Faust fest. Wenn der Schnee liegen geblieben wäre, dann wäre der Räumdienst aktiv geworden.

Faust erklärte, dass die Mitarbeiter des UTH ab dem 15. November und bis Ende März für den Winterdienst in Bereitschaft sein müssen. „Und das ist in Rendsburg gewährleistet. Die Mitarbeiter sind in Rufbereitschaft“, sagte der Betriebsleiter.

Auch in Büdelsdorf, wo der Winterdienst durch ein Privatunternehmen geleistet wird, wurden die Straßen und Wege nicht geräumt.

An Räumfahrzeugen und Streusalz mangelt es in Rendsburg nicht. In zwei haushohen Silos auf dem Gelände des UTH passen insgesamt 450 Tonnen Streusalz. Im Schnitt sind 25 UTH-Mitarbeiter in Rufbereitschaft, um Rendsburgs Straßen im Winter fit zu machen.

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