süderstapel : Erster Mega-König der Papagoyengilde

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Ernst-Heinrich Meeder wurde vom eigenen Super-Schuss überrascht.

shz.de von
28. Juni 2014, 12:00 Uhr

Ernst-Heinrich Meeder ist neuer Mega-König von Süderstapel. Novum in der Gildegeschichte: Mit einem Kunstschuss fielen der linke Flügel, der Schwanz und der Rumpf.

Mit dem 354. Schuss gelang Ernst-Heinrich Meeder das Kunststück, die verbleibenden drei Trophäen zu gewinnen. Unter dem Jubel der Gildebrüder wurde der verdutzte neue König auf den Schultern der Gildebrüder ins Festzelt getragen und gefeiert.

An der Vogelstange auf dem Westerort wurde das Schießen auf den Papagoyenvogel mit den ersten Schüssen des 1. Ältermannes Peter Dünne auf die im Schnabel hängende Zitrone eröffnet, die er mit dem zweiten Schuss traf. Den Kopf als Trophäe errang Udo Jensen. Nach zehn Jahren Gildezugehörigkeit vermeldete Bernd Wiese den ersten Abschuss mit dem rechten Flügel.

Am zweiten Gildetag marschierten die Aktiven in schwarzen Anzügen und schwarzen Zylindern zu Kapitän Thomas Holst, Fähnrich Udo Jensen und schließlich zum amtierenden König Fritz Iwers und schließlich wieder zur Vogelstange. Bei bester Stimmung wurde das Schießen fortgesetzt. Der linke Flügel erwies sich dabei als außerordentlich zäh. Ernst-Heinrich Meeder beendete das Treiben mit seinem finalen Schuss, bevor der Schwanz auch nur einen Treffer erhielt und das eigentliche Königsschießen begann. Den offiziellen Teil des Gildefestes beendete Kapitän Thomas Holst, der humorvoll die Verfehlungen der Gildebrüder während des Festes mit Strafgetränken ahndete.

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