31. LZ-Turnier : „Erster Anzug“ sichert RTSV Platz drei

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Beim 31. LZ-Turnier hat sich der Rendsburger TSV durch einen 4:1-Erfolg über den Büdelsdorfer TSV Platz drei gesichert. Zur Pause lag der Verbandsligist noch mit 0:1 im Hintertreffen.

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21. Juli 2014, 06:00 Uhr

Stephan Waskönig konnte aus dem Spiel um Platz drei gegen den Büdelsdorfer TSV vor allem eine Erkenntnis gewinnen. „Der zwei Anzug passt noch nicht“, resümierte der Coach des Rendsburger TSV. Denn erst nachdem Waskönig mit Beginn des zweiten Durchgangs seine vermeintlich beste Elf auf den Platz geschickt hatte, bestimmte der RTSV das Geschehen und machte aus einem 0:1-Rückstand einen 4:1-Sieg. „Da haben das Tempo, die Präzision und der Abschluss gestimmt“, meinte Waskönig.

Im ersten Durchgang hatte der Verbandsligist zwar auch mehr Ballbesitz, doch meist verfingen sich die Angriffe im Abwehrnetz, das der BTSV rund um seinen Strafraum gesponnen hatte, so dass Jannis Riegmann im Büdelsdorfer Tor selten auf eine harte Probe gestellt wurde. In der 30. Minute stand ihm allerdings das Glück zur Seite, als Nico Schrum nur den Pfosten traf. Auf der Gegenseite machte es Niklas Knutzen fünf Minuten später besser. Nach feiner Vorarbeit von Kevin Wardin erzielte Knutzen die doch etwas überraschende, aber nicht unverdiente Führung für den Kreisligisten. Drei Minuten vor dem Seitenwechsel hatte Wardin die große Chance, auf 2:0 zu erhöhen, doch sein Schuss klatschte nur gegen den Pfosten, so dass es mit nur einem Tor Vorsprung in die zweite Halbzeit ging.

Und der Vorsprung war bald aufgebraucht, weil die eingewechselten Thies Kalina, Bojan Grbavac, Mustafa Korkmaz und Yannik Herzig das RTSV-Spiel belebten. In der 56. Minute überlief der stark aufspielende Kalina Max Hesse auf der linken Seite und passte in die Mitte. Zwar verpasste Nico Schrum in zentraler Position den Ball, doch Rene Stahr hämmerte das Runde aus spitzem Winkel ins Eckige – 1:1. Und nur eine Minute später hatte der Favorit die Partie gedreht. Diesmal machte es Kalina selbst (57.). Spätestens nach dem 3:1 durch Schrum (64.) gab es keine Zweifel mehr am Rendsburger Sieg, wenngleich sich Herzog in der 65. Minute am Oberschenkel verletzte und nicht mehr weiter spielen konnte. Der RTSV hatte sein Wechselkontingent zu diesem Zeitpunkt bereits ausgeschöpft. Doch auch in Unterzahl geriet der Vorsprung nicht mehr in Gefahr. Im Gegenteil, Riegmann bewahrte seine Elf gegen Kalina (70.) und Schrum (71.) zunächst vor einem höheren Rückstand. Gegen den überlegten Lupfer von Kalina Sekunden vor dem Abpfiff zum 4:1 war aber auch der gute BTSV-Schlussmann machtlos.

BTSV-Coach Adrian Königsmann erkannte zwar in seiner Spielanalyse die Rendsburger Überlegenheit an, wollte den Rivalen aber nicht drei Tore besser sehen. „Die Niederlage ist um ein Tor zu hoch ausgefallen. Wir waren lange ebenbürtig. Erst als wir zu Beginn der zweiten Halbzeit viel gewechselt und viel ausprobiert haben, lief es nicht mehr so. Nach der Pause haben wir mit einer Mannschaft gespielt, die sicherlich so nicht noch einmal auf dem Feld stehen wird.“

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