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Fussball-Kreisklasse A : Erste Schlappe, aber weiter Spitzenreiter

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Tabellenführer Osterrönfelder TSV II bleibt im Topspiel bei Eckernförde IF ohne Punkte. Im Titelkampf steigt die Spannung.

shz.de von
erstellt am 07.Okt.2014 | 09:06 Uhr

Im Spitzenspiel der Fußball-Kreisklasse A gewann Eckernförde IF gegen den Osterrönfelder TSV mit 4:2 (3:0) und brachte dem Tabellenführer die erste Saisonniederlage bei. Ein kleinen Rückschlag musste der FC Fockbek hinnehmen. Die Truppe von Thorsten Themann kam nicht über ein 1:1 (0:1)-Unentschieden gegen den TuS Rotenhof II hinaus. Eminent wichtige Punkte holte sich der Aufsteiger TuS Jevenstedt II durch einen 2:0 (2:0)-Sieg über den Gettorfer SC II. Weiter ohne jedes Erfolgserlebnis steht der TSV Rieseby da. Das Team von Thorsten Hauns unterlag auch dem TSV Groß Vollstedt deutlich (2:8). Besonderheit: Mit Niels Krug (TSV Groß Vollstedt), Christopher Grube (SV Felm) und Michele Heidrich (Eckernförde IF) gelang gleich drei Spielern ein lupenreiner Hattrick.

Eckernförde IF – Osterrönfelder TSV II 4:2 (3:0)

Die Eckernförder gingen aus diesem Vergleich des Dritten gegen den Ersten als hochverdienter Sieger hervor. Die Gastgeber dominierten die ersten 45 Minuten und nutzen ihre Chancen eiskalt aus. „Das war in den vergangenen Partien nicht immer so“, freute sich IF-Coach Toni Fahn über die Effektivität seiner Elf. Michele Heidrich gelang dabei ein lupenreiner Hattrick (15., 22., 28.). Nach Wiederbeginn suchte IF die endgültige Entscheidung, die Maximilian Möller nach einer Stunde herbeiführte. „Vom OTSV kam insgesamt nicht so viel“, zeigte sich Fahn etwas überrascht. Erst in der Schlussphase gestalteten die Gäste das Ergebnis aus ihrer Sicht ein wenig freundlicher.
Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Heidrich (15., 22., 28.), 4:0 Möller (60.), 4:1 Frihtjof Cordes (80.), 4:2 Eike Schneider (90.).
Rote Karte: Kevin Czaja (75., Beleidigung, OTSV).

FSV Friedrichsholm – Brekendorfer TSV 5:4 (2:1)

Die Zuschauer sind in dieser torreichen Begegnung voll auf ihre Kosten gekommen. Ob das allerdings auch für die Trainer galt, sei dahingestellt. „Beide Abwehrreihen haben sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert“, ging nicht nur FSV-Coach Berndt Gosch durch ein Wechselbad der Gefühle. Unterm Strich zählten für ihn die drei Punkte, mit denen man sich endgültig ins Mittelfeld abgesetzt hat. Knackpunkt dieser Partie war wohl die 81. Minute, als Daniel Becker den Anschlusstreffer der Gäste (80.) postwendend, dazu in Unterzahl (gelb-rote Karte für Andreas Eggers) mit dem 5:3 beantwortete.
Tore: 0:1 Jürgen Pitschke (3.), 1:1 Kristoph Möller (5.), 2:1 Steffen Lüthjens (17.), 2:2 Pitschke (55.), 3:2 Marc Könholdt (68., ET.), 4:2 Möller (73.), 4:3 Henrik Staack (80., FE), 5:3 Becker (81.), 5:4 Staack (89.).
Gelb-Rote Karte: Eggers (75., wdh. Foulspiel, FSV).

SSV Nübbel – SSV Bredenbek 0:0

Für Nübbels Trainer Ulf Heidemann ging das torlose Remis in Ordnung, auch wenn die Gäste in der ersten Halbzeit ein optisches Übergewicht besaßen. Die größte Chance zur Bredenbeker Führung vergab dabei Philipp Kriesten, der das Spielgerät freistehend am Kasten der Heimelf vorbeischob (30.). Im zweiten Durchgang tat sich bis zur 70. Minute vor beiden Strafräumen nicht allzu viel, ehe der Aufsteiger in der Schlussphase zielstrebiger auf den Siegtreffer drängte. Doch weder Jonas Wedemeyer (80.), der mit einem Fernschuss die Latte traf, noch Bennet Hinz (82.) nutzten ihre aussichtsreichen Möglichkeiten. „Insgesamt war heute nicht mehr drin als die Punkteteilung“, bilanzierte Heidemann.
Tore: Fehlanzeige.


FC Fockbek – TuS Rotenhof II 1:1 (0:1)

Der zuletzt so erfolgsverwöhnte FC musste in diesem kämpferisch geführten, aber nie unfairen Derby einen Dämpfer im Aufstiegsrennen hinnehmen. Die Gäste waren mit Liga-Unterstützung angereist und boten dem Tabellenzweiten entsprechend Paroli. Nach 25 Minuten unterlief Fockbeks Angreifer Timo Hilbert ein Eigentor. „Stürmer im eigenen Strafraum“, lautete der süffisante Kommentar von FC-Sprecher Steffen Sievers. Mit dem 1:0 im Rücken zog sich der TuS noch weiter zurück. Die Hausherren fanden so kaum ein probates Mittel gegen die engmaschige Abwehr. Am Ende musste eine Standardsituation herhalten, um letztlich für den verdienten Ausgleich zu sorgen. Trainer-Sohn Shawn Themann zirkelte einen Freistoß zum 1:1-Endstand um die Mauer und in die Maschen (70.)
Tore: 0:1 Hilbert (25., ET), 1:1 Themann (70.).

TSV Borgstedt – GW Todenbüttel 0:2 (0:0)

Insgesamt kann der TSV Borgstedt nach dieser neuerlichen, und durchaus vermeidbaren Niederlage mit nur elf Punkten nicht zufrieden sein. Der Truppe von Torsten Bahr fehlt es in der Offensive an jeglicher Durchschlagskraft. „Dadurch wird es logischerweise sehr schwer Spiele zu gewinnen“, konstatierte der TSV-Coach. Die Gäste agierten robust, simpel und letztlich erfolgreich. „Mit langen, weiten Bällen auf ihre gefährlichen Sturmspitzen Jannes Backenhaus und Marten Reimers reichte, um den Dreier mitzunehmen“, ergänzte Borgstedts Übungsleiter, der sich derzeit nicht erklären kann, warum es trotz guter Kombinationen vor dem Tor hapert. „Spätestens in der Box war Schluss.“
Tore: 0:1 Backenhaus (73.), 0:2 Mitchell Westerweller (88.).

TSV Rieseby – TSV Groß Vollstedt 2:8 (1:4)

Auch gegen den Aufsteiger aus Groß Vollstedt konnte der Tabellenletzte die Gegentorflut nicht eindämmen. Im Schnitt haben die Schützlinge von Thorsten Hauns im ersten Saisondrittel mehr als sechs Tore pro Spiel kassiert. Bereits zur Pause war die Hoffnung auf den ersten Punktgewinn beim Stand von 1:4 bereits auf ein Minimum gesunken. Nach dem Seitenwechsel sorgte Groß Vollstedts Niels Krug mit einem Hattrick dafür, dass es für das Schlusslicht mal wieder richtig böse kam.
Tore: 0:1 Torsten Waubke (2.), 0:2 Lars-Erik Nygren (15.), 0:3 Pascal Hübner (27.), 0:4 Florian Medewitz (35.), 1:4 Marcel Stange (45.), 1:5 Medewitz (50.), 2:5 Jan Gröller (57.), 2:6, 2:7, 2:8 Niels Krug (70., 80., 90. +2).

SV Felm – TSV GH Lütjenwestedt 3:2 (3:1)

„Viele solcher Spiele halten meine Nerven nicht aus“, war SV-Trainer Kay Mielenz am Ende fix und fertig, aber dennoch froh über den glücklichen Erfolg. Dabei legte seine Elf zunächst los wie die Feuerwehr. Christopher Grube sorgte, ebenfalls mit einem Hattrick, scheinbar schnell für klare Verhältnisse (5., 20., 32.). Doch als Michael Marquardt nach einer Notbremse zurecht die rote Karte sah (45.) und die Gäste mit dem verwandelten Foulelfmeter zum 3:1 trafen (45.+1), verloren die Hausherren völlig den Faden. „Die letzte halbe Stunde drückte Gut-Heil beim Stand von 3:2 ohne Ende, und wir haben nichts besseres zu tun, als bei einem Konter mit sieben Leuten nach vorne zu rennen“, monierte Mielenz die mangelnde Cleverness, die am Ende aber nicht mehr bestraft wurde.
Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Grube (5., 20., 32.), 3:1 Lasse Eichert (45.+1), 3:2 Till Hingst (60.).

TuS Jevenstedt – Gettorfer SC II 2:0 (2:0)

Der TuS Jevenstedt II landete in der Fußball-Kreisklasse A einen ganz wichtigen 2:0 (2:0)-Sieg gegen den Gettorfer SC II, mit dem man den Gegner in der Tabelle hinter sich gelassen hat. „Betrachtet man die erste Halbzeit, so war der Erfolg am Ende hochverdient“, bilanzierte TuS-Coach Michael Sohrbeck. Sven Großer (5.) und Florian Fischer (13.) hätten für die über weite Strecken spielbestimmenden Gastgeber schon früh die Weichen stellen können. So war das 1:0 von Großer (11.) zunächst die einzige Ausbeute, die von Gettorfs Manuel Rathje sogar fast zunichte gemacht wurde (15.). Nach dem Wechsel verwaltete die Heimelf das Ergebnis. Michael Borawski brachte kurz vor dem Abpfiff das Kunststück fertig, freistehend aus zwei Metern die Latte zu treffen (88.). „Platzfehler“, nahm Sohrbeck ihn augenzwinkernd in Schutz.
Tore: 1:0 Großer (11.), 2:0 Hendrik Lassen (34.).

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