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2. Basketball-Regionalliga der Herren : Ernüchternde Niederlage für Twisters Rendsburg

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der 2. Basketball-Regionalliga der Herren gab es für die Twisters Rendsburg im 17. Spiel die erste Niederlage. Beim BC Hamburg verloren die Rendsburger mit 76:84 nach Verlängerung.

shz.de von
erstellt am 24.Feb.2014 | 06:06 Uhr

Die Spielern des BC Hamburg stand am späten Samstagabend nach dem Abpfiff in der Sporthalle am Tessenowweg eine Mischung aus Stolz und Ungläubigkeit ins Gesicht geschrieben. Denn die Gastgeber hatten etwas vollbracht, was zuvor keinem anderen Team gelungen war – die Twisters Rendsburg in der 2. Basketball-Regionalliga der Herren zu besiegen. Nach einem dramatischen, intensiven Spiel mussten sich die Twisters mit 76:84 (18:15, 34:36, 52:55, 71:71) nach Verlängerung beugen. Es war für den Tabellenführer die erste Niederlage im 17. Spiel. Geraten die Saisonziele, Meisterschaft und Aufstieg in die 1. Regionalliga, auf der Zielgeraden noch einmal in Gefahr? „Ich glaube nicht, dass wir jetzt einbrechen“, sagt Twisters-Trainer Bjarne Homfeldt. „Wir haben immer noch einen komfortablen Vorsprung und die Mannschaft ist eigentlich gefestigt genug, um sich das nicht mehr aus der Hand nehmen zu lassen.“

Die ernüchternde Niederlage beim Tabellensechsten kam für Homfeldt eine Woche nach der überragenden 103:53-Gala gegen den ärgsten Verfolger TSG Bergedorf indes nicht gänzlich überraschend. „Ich habe fast damit gerechnet, dass nach einem so emotionalen Höhepunkt wie gegen Bergedorf ein Einbruch folgt.“ Und auch im Training hatte es sich bereits angedeutet. „An vielen kleinen Dingen war schon eine gewisse Selbstzufriedenheit zu erkennen. Ich habe als Trainer zwar versucht gegenzusteuern, aber es ist mir anscheinend nicht gelungen.“ Den Twisters-Coach schmerzte nicht so sehr die Tatsache, dass der Nimbus der Unbesiegbarkeit verloren ging, sondern wie. „Vier Minuten vor Schluss liegen wir mit 61:69 hinten, holen das aber noch auf und retten uns mit 71:71 in die Verlängerung. Da hatten wir das Momentum auf unserer Seite. Normalerweise musst du das Ding dann gewinnen. Doch wir sind in der Verlängerung komplett abgeschmiert.“ 5:12 endete die Extraspielzeit aus Sicht der Rendsburger, die mit hängenden Köpfen in die Kabinen schlichen, wo sie nach Spielende länger verharrten als sonst. „Jeder war unzufrieden mit sich und brauchte erstmal eine Zeit, um das zu verdauen“, berichtete Homfeldt, der die Niederlage als „Schuss vor den Bug zur richtigen Zeit“ bezeichnete. „Jeder dachte nach dem Bergedorf-Spiel, dass wir jetzt durch sind und nicht mehr so viel tun müssen. Aber wir sind noch nicht durch. Wir müssen die richtigen Lehren aus der Niederlage ziehen.“

Twisters Rendsburg: Atkinson (22/1x3), Basylev (1), Brodersen (15/3x3), Haase, Hillner (7/1x3), Nibbe, Rinner (2), Rohwer (5), Schmitt (4), Störtenbecker (6), Weißenbach (14), Witt.

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