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Hallenfussball-Kreismeisterschaft : Ernüchternde Bilanz: TuS Jevenstedt und Vineta Audorf die einzigen Lichtblicke

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Mannschaften aus dem Altkreis Rendsburg können kaum überzeugen.

Nein, es war nicht das Turnier der Mannschaften aus dem Altkreis Rendsburg. Während die Podestplätze allesamt nach Eckernförde gingen, mussten die Rendsburger Vertreter eine Menge Trübsal blasen.

Am tiefsten fiel der Kreisliga-Spitzenreiter TuS Rotenhof. Im Vorjahr noch im Finale gegen den ESV knapp unterlegen, musste die Truppe von Thomas Gosch diesmal bereits nach der Vorrunde die Koffer packen und schied mit nur einem Zähler sang- und klanglos aus. Am Ende ließ man sich sogar von Eckernförde (0:7) und Osterby (0:4) abschießen, was dem TuS-Trainer überhaupt nicht gefiel und Redebedarf hervorrief. „Man kann ja verlieren und auch ausscheiden, aber die Art und Weise, wie wir uns teilweise in unser Schicksal ergeben haben, war sehr schockierend. Das habe ich den Jungs auch nachdrücklich gesagt“, so Gosch. Nur unwesentlich besser erging es dem TuS Bargstedt und der SG Felde/Stampe, die sich ebenfalls ohne Sieg vorzeitig verabschiedeten.

Auch die drei Rendsburger Verbandsligisten blieben hinter ihren Möglichkeiten zurück. Der Büdelsdorfer TSV und auch der Osterrönfelder TSV verpassten die Zwischenrunde und der RTSV quälte sich mehr schlecht als recht in die Runde der besten Sechs. Hier aber konnten sich die Rendsburger nicht durchsetzen und unterlagen nach einem Remis gegen Jevenstedt, wie schon in der Vorrunde dem Osterbyer SV. „Wir haben einfach keinen Hallenfußball gespielt. Das war eine dürftige Leistung“, fand indes Osterrönfelds Trainer Olaf Lehmann klare Worte für den Auftritt seiner Mannschaft.

Für positive Schlagzeilen sorgten einzig der TSV Vineta Audorf und der spätere Turniervierte TuS Jevenstedt. „Das war ein guter Auftritt von meiner Mannschaft. In unserer sehr ausgeglichenen Gruppe weiterzukommen, war stark. In der Zwischenrunde fehlte uns das Quäntchen Glück“, erklärte Audorfs Trainer Norman Bock. Zum Auftakt der Zwischenrunde ging sein Team gegen den Eckernförder SV mit 1:0 in Führung und hatte das 2:0 auf dem Fuß. „Wenn wir in dieser Situation treffen, geht es vielleicht anders aus. Aber was soll’s“, so Bock weiter. Als eine „runde Sache“ bezeichnete Jevenstedts Coach Michael Rohwedder den Tag. Er schickte eine reine U21 ins Rennen, und die enttäuschte ihn nicht. „Ich bin absolut zufrieden. Dass wir mit zwölf Punkten durch unsere Gruppe marschieren, hatte ich nicht erwartet“, freute sich Rohwedder. Der TuS bot zumeist guten Hallenfußball und stellte mit Piet Gömpel und Mirko Mrosek zwei der besten Spieler des Turniers. In der Zwischenrunde aber scheiterte auch der TuS an den furios aufspielenden Osterbyern. „Der OSV hat sich den Erfolg absolut verdient. Die Mannschaft samt Anhang waren das Highlight des Turniers. Man kann sie zu dieser Leistung nur beglückwünschen“, lobte Rohwedder.

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erstellt am 06.Jan.2014 | 06:29 Uhr

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