Ernst Jensen neuer Chef der Amtsfeuerwehr

Neuer Vize der Amtsfeuerwehr: Joachim Haagen.
Neuer Vize der Amtsfeuerwehr: Joachim Haagen.

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27. November 2013, 00:33 Uhr

Der neue Amtswehrführer als Chef der amtsangehörenden Wehren Bargstall, Breiholz, Christiansholm, Elsdorf-Westermühlen, Friedrichsholm, Hamdorf, Hohn, und Prinzenmoor heißt Ernst Jensen. (Bargstall). Der bisherige „Zweite Mann“ der Wehren in der Hohner Harde löst Otto Kröger (64) aus Hamdorf mit dem einstimmigen Votum der 52 wahlberechtigten Delegierten nach 17 Jahren Dienst als Amtswehrführer ab. Neuer „Vize“ mit dem gleichen Votum wurde Elsdorfs Wehrführer Joachim Haagen. Die Versammlung fand im „Haus der Feuerwehr“ in Prinzenmoor statt.

Otto Kröger trat 1972 nach dem beharrlichem Werben von Musiker Hans-Peter Rößler in die Hamdorfer Wehr ein. Krögers erste Aufgabe war damals das Üben der Tonleiter auf dem Es-Horn. Insgesamt musizierte Kröger 25 Jahre im Musikzug des Ortes mit. 1982 übernahm Kröger die Wehrführung, im Jahr 1984 wurde er stellvertretender Amtswehrführer, im Jahr 1996 als Nachfolger von Carl Heinz Stamp Amtswehrchef. Und es gab noch eine Wahl mit einstimmigem Votum: Sonja Jensen, die sich in der Ausbildung der Jugendfeuerwehren engagiert, wurde zur Funkbeauftragten auf Amtsebene gewählt.

Amtsvorsteher Dirk Reese gratulierte als einer der ersten dem neuen Amtsfeuerwehrchef. Den Kameraden dankte Reese für die umsichtigen Einsätze nach dem Sturm „Christian“, die die Wichtigkeit der eigenen Ortswehren auch in kleinen Dörfern bewiesen hätten. Ordnungsamtsleiter Hans Jörn David erinnerte an das rechtzeitige Stellen von Förderanträgen für Anschaffungen der Wehren und das Bestellen von Ehrenzeichen hin: Im Januar 2014 finden in allen acht Wehren der Hohner Harde die Jahreshauptversammlungen statt, angefangen beim 3. (Prinzenmoor) bis zum 25. Januar in Hohn.

Fritz Kruse, Vize-Kreisfeuerwehrchef, betonte den Aspekt der Selbsthilfe und der Festigung der Kameradschaft in der Landbevölkerung; Der Arbeit in den Jugendfeuerwehren Hamdorf (34 Jugendliche) und Hohn (18 Mitglieder) zollte Kruse Anerkennung für deren vielseitige Jugendarbeit.

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