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Jugendhandball : Erneut knapper Sieg für Fockbek/Nübbel

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die A-Juniorinnen der HSG gewinnen das Rückspiel gegen Elmshorn mit 25:24. Eine Klatsche hingegen gab es für die Schülp/Westerrönfelder A-Junioren in Hamburg.

Eine Woche nach dem knappen 25:23-Erfolg beim Elmshorner HT feierte die HSG Fockbek/Nübbel auch im Rückspiel der Handball-Oberliga der weiblichen Jugend A gegen das Schlusslicht einen Sieg. Und auch der fiel mit 25:24 (11:11) wieder denkbar knapp aus. Nicht so gut lief es beim TSV Owschlag, der bei der HSG Tarp-Wanderup eine 27:32 (9:14)-Niederlage kassierte.

Die befürchtete „Klatsche“ gab es für die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg bei der männlichen Jugend A. Vom Tabellenzweiten AMTV Hamburg kehrte die HSG mit einer 18:37 (9:20)-Niederlage im Gepäck heim.

Männliche Jugend A
AMTV Hamburg – HSG Schülp/W’feld/RD 37:18 (20:9)

„Für uns gab es gar nichts zu holen. Wir sind mit der körperbetonten, robusten Abwehr des AMTV nicht klar gekommen“, gestand HSG-Trainer Thorsten Hornig ein. Nach dem 3:3 (5.) geriet sein Team schnell auf die Verliererstraße. Über 14:8 (21.) setzten sich die Hamburger bis zur Pause auf 20:9 ab. In der Halbzeit stellte Hornig sein Team noch einmal neu ein. Mit Erfolg, denn die Gäste konnten den Rückstand auf 16:24 verkürzen. „Doch als der AMTV mit einem Zwischenspurt auf 30:16 wegzog, war bei uns die Luft raus“, berichtete Hornig. „Wir haben danach das Handballspielen eingestellt.“ Zu allem HSG-Übel verletzte sich Sebastian Lange schwer am Knie, und auch Hendrik Hell musste noch kurz vor dem Abpfiff verletzt ausscheiden.

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: O. Petersen, Oviedo – Strehlow (1), N. Petersen, Zeyn, Hartwig, Hornig, Hell (7), Stump, Meyer, Bünger (2), Lange (2), Stangier (1), Sawitzki (5).
 

Weibliche Jugend A
HSG Fockbek/Nübbel – Elmshorner HT 25:24 (11:11)

„Wie schon vor einer Woche hatten wir erhebliche Probleme mit der rustikalen Deckung der Gäste“, meinte HSG-Trainer Reiner Heldt. Das Spielgeschehen entwickelte sich zu Heldts Leidwesen nicht wie erhofft, denn sein Team lag schnell mit 1:4 hinten (9.). „Wir haben uns aber ins Spiel zurückgekämpft.“ In der 14. Minute durfte der Fockbeker Trainer dann den erstmaligen Ausgleich (5:5) registrieren. Von da an entwickelte sich eine hart umkämpfte Partie, in der sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Heldt: „Wir haben den starken Rückraum der Gäste einfach nicht in der Griff bekommen.“ Beim 22:24 (58.) roch es nach einer Niederlage der Gastgeberinnen. „Wir haben aber eine tolle Moral gezeigt und die Partie noch einmal umgebogen“, freute sich Heldt über das 25:24 in der Schlussminute. Elmshorn hatte noch einmal die Chance zum Ausgleich, ließ sie aber ungenutzt.

HSG Fockbek/Nübbel: Holz – Imme, Stolley (1), Lutz, Benthien (1), Kurbjuhn (1), Shala (5), Ohm (3), Jacob, Ruge (1), Gröschler (4), Schneider (8), Ehlers (1).
 

HSG Tarp-Wanderup – TSV Owschlag 32:27 (14:9)

Die Gäste starteten gut, doch nach dem 2:0 kassierten sie fünf Treffer in Folge. „Es gelang uns einfach in der Abwehr nicht, das Spiel der HSG über den Kreis zu unterbinden“, monierte TSV-Trainerin Hilke Obelöer. Und auch im Angriff lief es bei ihrem Team danach nicht rund. „Da war vieles Stückwerk“, so Obelöer. Die Folge war ein 9:14-Rückstand zur Pause. Erst in der zweiten Halbzeit knüpften die Owschlagerinnen an die gute Anfangsphase an und kämpften sich auf 18:19 (42.) heran. Doch der Ausgleich wollte nicht fallen. Als die Gäste danach gute Chancen ungenutzt ließen, setzte sich Tarp-Wanderup wieder ab. Obelöer: „Zudem machte sich bei uns am Ende der Kräfteverschleiß bemerkbar.“

TSV Owschlag: Brudniok – Tams (1), Behrend (3/1), Steffek (5), Brandt, Clausen (3), Glaser (2), Stachowski (5), Born, Sievert (8).

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