zur Navigation springen

Illumination der "Fielmann-Tanne" : Erleuchtung erst im zweiten Anlauf

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Bei der Ilumination der „Fielmann-Tanne“ gab es eine kleine Panne: Stafstedts Ehrenbürger drückte zunächst vergeblich auf den Knopf und erinnerte sich bei seinem Besuch im Geburtsort an Kindheit und Schülerstreiche.

shz.de von
erstellt am 02.Dez.2013 | 06:00 Uhr

Für Erheiterung sorgte eine kleine technische Panne bei der Illumination der „Fielmann-Tanne“ in Stafstedt, zu der sich alle Jahre wieder das „ganze Dorf“ versammelt. Als Ehrenbürger hatte Günther Fielmann die Ehre, den „roten Knopf“ zu drücken, der den Baum in Licht tauchen sollte. Aber die 15 Meter hohe Nordmanntanne blieb erst einmal dunkel. Der erfolgreiche Brillen-Unternehmer und Bürgermeister Hans Hinrich Neve nahmen es mit Humor, denn in Sekundenschnelle war der Fehler behoben.

Für Günther Fielmann, der in Stafstedt geboren und aufgewachsen ist, bedeutet dieser Besuch in seiner Heimatgemeinde immer etwas Besonderes – ein Stück Kindheitserinnerung. „Ich bin einmal am Blitzableiter auf das Dach der Schule geklettert und habe dort einen Pappkarton aufgespießt“, erzählte er bei einem Rundgang durch das Dorf. Denn bevor die Adventsfeier eröffnet wurde, führte Bürgermeister Hans Hinrich Neve den Ehrenbüger und dessen Tochter Sophie-Luise durch die alte Schule, die gleich neben dem Feuerwehrhaus liegt.

Heute wird das Gebäude als Gemeindehaus genutzt, doch Fielmann konnte seiner neunzehnjährigen Tochter noch genau zeigen, wo er in seiner Kindheit einmal die Schulbank gedrückt hatte. Dabei erinnerte er sich gern an den einen oder anderen Streich. Den Rohrstock bekam er jedoch für seine Kletterpartie aufs Dach nie zu spüren, denn die Schulkameraden hielten damals zusammen, und der Lehrer fand nie heraus, wie der Pappkarton auf die Spitze des Blitzableiters gekommen war.

Von diesem Zusammenhalt ist in Stafstedt bis heute noch etwas zu spüren, denn viele fleißige Helfer richteten gemeinsam die Adventsfeier aus. Hell erleuchtet und festlich geschmückt war das Feuerwehrhaus. An den Buden rund herum gab es „Ehrenbürgerpunsch“ nach Geheimrezept, süße Waffeln und heiße Würstchen. Die Bläsergemeinschaft Westerrönfeld sorgte für die weihnachtliche Musik.

Nur der imposante Weihnachtsbaum, vom Ehrenbürger gespendet, stand noch unbeleuchtet da, als sich der Platz vor dem Feuerwehrhaus langsam füllte. Wer nicht schon bei den Vorbereitungen geholfen hatte, kam spätestens jetzt zur Adventsfeier.

Günther Fielmann hatte keinen weiten Weg, denn schon den ganzen Nachmittag verbrachte er in seinem Heimatdorf. Mit seiner Tochter Sophie-Luise hatte er seinen Vetter Peter Thomsen besucht, der heute in dem Haus lebt, in dem Fielmann das Licht der Welt erblickte.

Der besondere Weihnachtsbaum den der Unternehmer fast schon traditionell seinem Heimatdorf spendet, war in diesem Jahr eine 15 Meter hohe rund 40 Jahre alte Nordmanntanne aus seinen Wäldern in Lütjensee. Fielmann selbst hatte den Baum vor der Eröffnung der Feier nicht gesehen und zeigte sich beeindruckt vom regelmäßigen Wuchs des Baumes. Im Glanz der 660 Lichter, die Feuerwehrleute aufgesteckt hatten, konnten dann alle Besucher die Feier zum Beginn der Adventszeit bis in den Abend hinein genießen.

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen