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1. Basketball-Regionalliga : Erhöhter Anspruch für die Twisters

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Am Sonnabend starten die Rendsburger Basketballer in Bremerhaven in die neue Saison.

„Die zweite Saison ist für einen Aufsteiger immer die schwerste“, heißt es in Sportlerkreisen. Demnach hat sich auch der Anspruch für Rendsburgs Basketballer in der anstehenden Spielzeit erhöht. Am Sonnabend um 15 Uhr starten die Twisters bei der BSG Bremerhaven in die neue Saison der 1. Regionalliga.

Die Bezeichnung Umbruch ist beim Blick auf die personellen Veränderungen im Team von Trainer Bjarne Homfeldt beinahe untertrieben. Nicht weniger als neun Zugänge musste der Coach integrieren. Umwälzungen, die man beim BBC in der jüngsten Vergangenheit nicht gewohnt war. „Als wir nach der vergangenen Saison erfahren haben, dass uns fast zwei Drittel der Mannschaft verlässt, war das schon erst einmal ein Schock“, gesteht Homfeldt ein. Aber mit der gebotenen Gelassenheit und der notwendigen Akribie haben die Club-Verantwortlichen ein Team zusammengestellt, von dem der Coach Anfang August noch glaubte, man könne sogar unter den Top 5 der Liga landen. Unmittelbar vor dem Saisonstart hat er seine Erwartungen relativiert. Das aber liegt nicht an der Qualität seines Teams, sondern eher an den Transferaktivitäten der Konkurrenz, die in den zurückliegenden Wochen start aufgerüstet hat. Gleich acht Teams peilen einen Tabellenplatz unter den ersten Drei an, fünf davon haben sogar das Ziel Meisterschaft ausgegeben. „Inzwischen sprechen viele Kenner von der stärksten ersten Regionalliga, die es je gab“, sagt der Twisters-Coach. Dennoch, und das zeichnet Homfeldt aus, formuliert er für seine Mannschaft ein Ziel mit gleichfalls erhöhten Ansprüchen. „Wir wollen uns im Vergleich zum Vorjahr verbessern, also mindestens Platz sieben erreichen.“ Allerdings bliebe angesichts von vier Regelabsteigern die oberste Maxime, den Klassenerhalt zu sichern.

Mit dem US-Amerikaner Terence Billups – im Vorjahr immerhin bester Punktesammler der Liga – steht vorerst nur ein Ausländer im Kader der Twisters. „Die meisten anderen Teams haben drei internationale Spieler in ihren Reihen“, so Homfeldt. Daraus einen unmittelbaren Nachteil abzuleiten, wäre verfehlt. Dafür sei man auf den „deutschen“ Positionen sehr gut besetzt. „Dennoch muss die Verpflichtung eines weiteren Ausländers für uns eine Option bleiben“, betont Homfeldt. Bis zum 31. Januar 2016 ist das Transferfenster geöffnet.

Zwar werde es noch zwei, drei Wochen dauern, bis alles Rädchen ineinander greifen, aber nicht nur Billups, sondern auch der ehemalige Jugend-Nationalspieler Jamo Ruppert, Rückkehrer Chris Geist und der erfahrene Robert Daugs haben die Qualität der Twisters deutlich angehoben. Homfeldt: „Wir sind nicht nur insgesamt als Mannschaft ausgewogen besetzt, sondern auch jeder einzelne Spieler ist in seinen Fähigkeiten ausgeglichener als in der vergangenen Saison.“

Der Kader

Morris Brodersen (Aufbau/Flügel), Jakob Menges (Aufbau/Flügel; eigene Jugend), Ole Schleth (Flügel; eigene Jugend), Terence Billups (Flügel; BBC Cottbus), Max Hillner (Flügel), Patrick Sopha (Aufbau), Alexander Schlemmer (Center), Fabian Klevemann (Center; Bramfelder SV), Christopher Geist (Ceter; SC Rist Wedel), Robert Daugs (Flügel; SC Itzehoe), Sven Gottschalk (Flügel; SC Itzehoe), Jamo Ruppert (Aufbau/Flügel; SC Rist Wedel), Henning Rixen (Flügel; eigene Jugend).

Trainer:Bjarne Homfeldt.

Co-Trainer: Lars Nonnenmacher.

Team-Arzt: Dr. Ingo Perner.

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erstellt am 18.Sep.2015 | 06:06 Uhr

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