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Handball-Oberliga : Ergebnis egal – Eider Harde will nur noch Spaß haben

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die HSG-Handballer haben sich mit ihrer Situation abgefunden und können befreit aufspielen.

Der Spaß an ihrem Sport kam bei den Oberliga-Handballern der HSG Eider Harde in dieser Saison definitiv zu kurz. Kein Wunder, wenn sich eine Niederlage an die nächste reiht. Trainer Christian Voß will die letzten fünf Spiele nun dazu nutzen, um die Freude zurückzubringen.

Jetzt, wo der Abstieg praktisch besiegelt ist, gehe es nicht mehr ums nackte Ergebnis, sondern nur noch um die Lust am Handball. „Was möglich ist, wenn die Jungs Spaß haben, habe ich am vergangenen Wochenende gesehen“, sagt Voß. Vor sieben Tagen gewann die HSG souverän gegen Hamburg-Nord. Heute muss die Mannschaft beim TSV Ellerbek am Rugenbergener Mühlenweg antreten (19.30 Uhr). Ein Ziel, das in früheren Jahren immer eine Reise wert war. Von ihren letzten vier Auswärtspartien in Ellerbek gewann die HSG drei. Überhaupt gelang den Eider-Handballern ihr letzter Zweier auf fremden Parkett in Ellerbek, damals noch als HSG Hohn/Elsdorf. Das war Anfang Februar 2013. Mehr als 25 Monate ist das her. Unglaublich! In Voß’ Augen sollten sich seine Männer mit der Dauer-Pleitenserie nicht weiter beschäftigen: „Für uns geht es jetzt darum, die Saison vernünftig zu Ende zu bringen. Wir können befreit aufspielen.“

Im Training hat der Coach die wiedergewonnene Freude bereits gespürt, als er am Dienstag permanent Gegenstöße laufen ließ - bis seinen Spielern die Zungen aus den Hälsen hingen. „Die Jungs dürsten danach, sich im Training auszupowern. Sie wollen Gas geben. Ich will, alte Hohn/Elsdorfer Tugenden reaktivieren“, so Voß. Besonders im physischen Bereich habe er daher die Zügel angezogen. Spielführer Jörg Gosch findet Gefallen an den Trainingsinhalten: „Es macht richtig Spaß. Man merkt, dass Christian ein erfahrener Trainer ist, der schon höherklassig tätig war.“

Die ersten Erfolge haben sich bereits eingestellt. Die Partie gegen Hamburg-Nord dominierte die HSG hauptsächlich wegen einer verbesserten ersten und zweiten Welle. Voß: „Wenn wir diese Leistung jetzt nicht nur vierzig, sondern sechzig Minuten auf die Platte bringen, haben wir auch in Ellerbek eine Siegchance.“

Wer die Mannschaft begleiten will: Der Fanbus fährt um 16 Uhr ab.

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