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Handball-Bundesliga der männlichen Jugend A : Erfolgreicher Kraftakt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-Bundesliga der männlichen Jugend A kämpfte die HSG Eider Harde den 1. VfL Potsdam mit 26:22 nieder. Lediglich in den ersten 20 Minuten hatten die Gastgeber Probleme mit dem Favoriten.

Was war das für eine Schlacht. „Bei uns haben alle alles gegeben“, hieß es von einem völlig heiseren Trainer Thies Schmalfeld nach dem erfolgreichen Kraftakt der HSG Eider Harde im Heimspiel der Handball-Bundesliga der männlichen Jugend A. Sein Team hatte den favorisierten 1. VfL Potsdam mit 26:22 (13:9) niedergekämpft. „Potsdam hat erwartungsgemäß 60 Minuten lang Vollgas gegeben. Wir haben aber 60 Minuten super dagegen gehalten“, meinte ein sichtlich stolzer Schmalfeld.

Überragend war die Abwehrleistung der HSG Eider Harde. „Wir sind 60 Minuten lang immer wieder schnell eins gegen eins gegen die starken Rückraumspieler der Potsdamer herausgetreten und haben sie immer wieder erfolgreich stören können“, analysierte Schmalfeld. Dadurch konnten die Gastgeber viele Wurfversuche der Potsdamer unterbinden. Was dann aber doch noch durchkam, wurde sichere Beute des überragenden Niklas Warnecke im HSG-Tor.

Nicht nur in der Abwehr überzeugten die Hausherren. Schmalfeld: „Wir hatten uns vorgenommen, unsere Angriffe geduldig vorzutragen. Das ist uns ganz toll gelungen.“ Seine Schützlinge ließen sich auch nicht durch die taktische Maßnahme der Gäste, die Außen aggressiv zu bearbeiten und die Lauf- und Ballwege zuzustellen, irritieren. „Dadurch ergaben sich in der Mitte sehr große Lücken. Niklas Bartsch, dem man seine Verletzungspause nicht ansah, und Micah Kock nutzten ihre Freiräume und stießen immer wieder erfolgreich in diese Lücken“, berichtete Schmalfeld.

Die HSG Eider Harde brauchte nicht lange, um sich auf den Gegner einzustellen. Lediglich 23 Minuten begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe, doch nach dem 8:7 bekam die HSG das Geschehen in der heimischen Werner-Kuhrt-Halle vor fast 400 begeisterten Fans mehr und mehr in den Griff. Zur Pause führte Eider Harde mit 13:9 und zog nach Wiederanpfiff über 17:11 (39.) vorentscheidend auf 22:15 (48.) davon. „Potsdam hat aber gezeigt, warum die Mannschaft mit im vorderen Drittel steht. Auch bei dem klaren Rückstand gab der VfL nicht auf und kämpfte unverdrossen weiter“, fand Schmalfeld lobende Worte für den Gegner. Doch seine Schützlinge blieben konzentriert und brachten den Sieg sicher nach Hause.

HSG Eider Harde: Ehlers, Warnecke – Feige, Bartsch (3), B. Claußen (1), Fröhlich (3/2), Kiehn, Kock (6), Ahrendt, M. Claußen, Rohwer (7/1), Mumm (6/1).
1. VfL Potsdam: Göres, Twarz – Leyer (5), Perkovic, Schwark (4), Boede, Trabesi (7/4), Terlunen (2), Kalliske, Skroblien (4), Schönebeck, Cal.
SR: Eiken/Tangermann (Lehe).

Zuschauer: 369.

Siebenmeter: 4: 5.
Zeitstrafen: 4:3.

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