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Jugendhandball-Oberliga : Erfolgreicher Kraftakt der Fockbeker A-Juniorinnen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die HSG dreht Sechs-Tore-Rückstand gegen Herzhorn in einen Sieg. Die HSG BAD kann endlich überzeugen.

Die A-Jugend-Handballerinnen der HSG Fockbek/Nübbel machen sich in der Oberliga auf, sich als beste Mannschaft hinter den vier Bundesliga-Nachwuchsteams zu etablieren. Das Duell mit dem Tabellennachbarn MTV Herzhorn gewann die HSG mit 26:22 und distanzierte den Gegner in der Tabelle damit auf vier Punkte.

Weil der Gegner HSG Weddingstedt/Hennstedt/Delve die Partie kurzfristig mangels Spieler absagte, heimste Spitzenreiter HSG Eider Harde in der Oberliga der männlichen Jugend A die Punkte kampflos ein. Im Verfolgerduell musste sich die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg dem Tabellenzweiten aus Tarp/Wanderup mit 16:23 beugen.

Überraschend deutlich fiel der Heimsieg der HSG Büdelsdorf/Alt Duvenstedt in der Oberliga der weiblichen Jugend B gegen den TuS Esingen aus. Im Hinspiel hatte die HSG noch das Nachsehen (19:23). Nun gelang mit dem 29:14 eine deutliche Revanche. Zugleich keimt neue Hoffnung auf, den Tabellenkeller bald verlassen zu können.
 

Weibliche Jugend A
HSG Fockbek/Nübbel – MTV Herzhorn 26:22 (13:13)

Der Spielverlauf glich einer Achterbahnfahrt. Die Gastgeberinnen verschliefen die Anfangsphase und lagen bereits mit 6:12 zurück (21.), ehe sie zu einer furiosen Aufholjagd ansetzten. Der 13:13-Pausenstand war nur ein Zwischenziel auf dem Weg zur 17:13-Führung (37.). Der Kraftakt aber forderte seinen Tribut, und so konnten die Gäste eine knappe Viertelstunde vor dem Ende noch einmal gleichziehen (18:18). „Wir kamen noch einmal ins Schwimmen“, sagte Trainer Reiner Heldt. Seine Spielerinnen aber holten alles aus sich heraus und versetzten dem Gegner mit einer erneuten Tempoverschärfung den K.o. „Unsere gute Abwehrarbeit war die Grundlage zum Erfolg. Zudem hat meine Mannschaft eine tolle Moral und Kampfgeist beweisen“, freute sich Heldt schließlich über den 26:22-Erfolg.

HSG Fockbek/Nübbel: Holz, Brudniok – Imme (1), Stangier, Shala (3), Ohm (3), Jacob, Ruge (11), Gröschler (4), Sass, Lutz (4), Stump, Ehlers, Born.

Männliche Jugend A
HSG Tarp/Wanderup – HSG Schülp/W’feld/RD 23:16 (10:9)

Die Folgen der Doppelbelastung für viele seiner Spieler machte Westerrönfelds Trainer Thorsten Hornig als Hauptgrund für die Niederlage aus. „Letztlich fehlte bei uns die Kraft. Meine Spieler waren zum Teil schon am Tag zuvor in der Landesliga der Männer im Einsatz“, sagte er. Zudem hatte sich Joschka Bünger dabei verletzt und fiel ganz aus. In der ersten Halbzeit konnte die HSG dem Tabellenzweiten noch die Stirn bieten. „Wir haben in den ersten Halbzeit neun Pfostentreffer gehabt“, haderte Hornig mit dem fehlenden Glück. Mit einem 9:10-Rückstand ging sein Team in die Pause. Im zweiten Durchgang war der Akku der Gäste dann schnell leer, und Tarp/Wanderup reichte eine durchschnittliche Leistung, um sich entscheidend über 16:12 (45.) auf letztlich 23:16 abzusetzen.

HSG Schülp/W’feld/Rendsburg: Oviedo – Engel (1), Hartwig (2), Hornig (2), Stump (2), E. Claußen (3), J. Claußen, Strehlow (5), Sawitzki (1).

Weibliche Jugend B
HSG BAD – TuS Esingen 29:14 (17:8)

Es geht doch. Endlich einmal spielte die HSG Büdelsdorf/Alt Duvenstedt so, wie es sich ihr Trainer öfter wünscht. „Warum nicht immer so?“ fragte sich Torben Kutschke nach der Partie. In der Deckung überzeugte die HSG mit schnellen Beinen, und auch im Kopf erwies sie sich deutlich beweglicher als der Gegner. Auf dieser Basis flutschte es auch in der Offensive, wo die Gastgeberinnen ihre Angriffe konzentriert und zielstrebig abschlossen. Antonia Schulz führte als Kopf der Mannschaft geschickt Regie und setzte ihre Mitspielerinnen ein ums andere Mal gekonnt ein. Spätestens beim Stand von 11:4 war klar, dass der Sieger nur HSG BAD heißen konnte. Esingen fand zu keiner Phase der Partie ein geeignetes Mittel, um den Angriffswirbel der Gastgeberinnen zu stoppen.

HSG BAD: Götz, Schönnagel – Heinrich (1), Schulz (2), Jeß (3), Studt (3), Epp (3), Lübeck (4), E. Schutz (5), Kossek (8).

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