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Hohenwestedt : Erfolg schon mit der ersten Ausgabe

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Zeitung der Schule Hohe Geest gewinnt landesweiten Wettbewerb. Jetzt wird noch ein Name für das neue Blatt gesucht.

Gleich mit ihrer allerersten Ausgabe hat die Redaktion der „Schule Hohe Geest“ (SHG) den schleswig-holsteinischen Schülerzeitungswettbewerb gewonnen. Die Premierenausgabe der SHG-Schülerzeitung wurde von der Jury der Jugendpresse Schleswig-Holstein auf Platz 1 bei den Gymnasien und Gemeinschaftsschulen mit Sekundarstufe II gewählt. Außerdem wurde ein sozialkritischer Text der prämierten SHG-Zeitung für den Sonderpreis „EinSatz für eine bessere Gesellschaft“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend nominiert.

„Wir waren schon sehr überrascht, und als wir die Siegerurkunde überreicht bekamen, waren wir regelrecht sprachlos“, berichtet SHG-Chefredakteur Niklas Christensen von der Siegerehrung des Schülerzeitungswettbewerbs Schleswig-Holstein 2015. Die Jugendpresse Schleswig-Holstein vergab im Kieler Landtag erste bis dritte Preise für die besten Schülerzeitungen in vier Schulkategorien: Grundschulen, Förder- und Sonderschulen, Regional- und Gemeinschaftsschulen ohne Sekundarstufe II sowie Gymnasien und Gemeinschaftsschulen mit Sekundarstufe II. Die SHG verwies bei den Gymnasien die „Steinpost“ der Freiherr-vom-Stein-Schule (Oldenburg) und „Le Wolf-Gäng“ vom Wolfgang Borchert-Gymnasium (Halstenbek) auf die Plätze 2 und 3.

Die Überraschung der Hohenwestedter Delegation ist verständlich, denn die SHG-Schülerredaktion hat bislang genau eine Ausgabe herausgebracht, die nun prompt zur besten Schülerzeitung des Landes gekürt wurde. Der Startschuss für die SHG-Schülerzeitung fiel im Herbst 2013. „Unsere Zeitung entstand auf Initiative von Niklas Christensen, der seine Kenntnisse in den Bereichen Layout und redaktionelle Arbeit nutzen wollte, um an unserer Schule eine Schülerzeitung aufzubauen“, erzählt Deutschlehrer Christian Müller, der das Projekt gemeinsam mit seiner Kollegin Petra Guddat betreut, „ein kleiner Kreis von fünf Schülern und zwei Lehrern einigte sich schnell auf die Ausrichtung: Interessen und Ansichten der Schüler sollten im Vordergrund stehen; schulische Belange sollten zwar aufgegriffen werden, allerdings nur insoweit sie den Schreibern tatsächlich wichtig waren.“ Auf einen bunten Themen-Mix mit Texten über Auslandserlebnisse, Tücken des Alltags und Musik konnte man sich schnell einigen.

„Das Ausformulieren und Überarbeiten der Artikel erwies sich dann als die eigentliche Hürde, die in wöchentlichen Sitzungen mit zunächst schrumpfender, dann wieder wachsender Redaktion nach und nach überwunden wurde“, vermerkt Müller. Kurz vor den Sommerferien erschien dann die SHG-Ausgabe Nr. 01/2014 – 50 Seiten stark und mit einem Titelfoto aus Schanghai. Das Bild hatte Philip-Matej Wittenberg bei der China-Reise einer SHG-Schülergruppe in den Osterferien 2014 aufgenommen, und zwar im 86. Stock eines Hochhauses in Schanghai. Wittenbergs Reisebericht aus dem „Reich der Mitte“ (so auch der Titel seines Texts) ist nicht der einzige Beitrag in der Rubrik „International“: Lina-Elaine Struve schreibt über „Südkorea – ein Land im Schönheitswahn“, Bente Holm berichtet von ihrer Reise nach Burkina Faso („Afrika – eine Erfahrung fürs Leben“), und Sönne Jensen setzt sich kritisch mit geplanten Überwachungsrobotern an den EU-Grenzen auseinander („Wofür Menschenrechte, wenn wir Grenzschutz haben?“).

„Außer ‚International‘ haben wir noch die Kategorien Musik, Schule & Beruf, Society, Kreativkiste und SHG, die wir jeweils farblich unterschieden haben“, erläutert Redaktionsleiter, Cheflayouter und Anzeigenakquisiteur Niklas Christensen, der das Editorial und eine CD-Besprechung zur Erstausgabe beisteuerte. „Die zweite Ausgabe kommt definitiv“, verspricht Christensen, „da hab‘ ich aber nun auch persönlich ziemlich hohe Ansprüche.“ Siebtklässlerin Hannah Zoe Schlaaff hat gleich drei Texte für die neue Ausgabe, die voraussichtlich zu Ostern erscheinen soll, in Arbeit (über klimaneutrale Frachtschifffahrt, Konzentrationsschwäche und eine Pferdekrankheit), ihre Mitschülerin Laura Hogrefe will einen Blick in die Zukunft wagen („Neumünster in 100 Jahren), und Chefredakteur Christensen will über Deutsch-Rap und Street Photography schreiben. „Wir suchen weiterhin Leute, die Lust auf Schülerzeitungsarbeit haben“, betont Christian Müller, „außerdem suchen wir nach wie vor einen passenden Namen für unsere Zeitung und nehmen dafür jederzeit Vorschläge entgegen.“

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