Erfder Damm wieder befahrbar

Die letzten Meter Asphalt sind auf dem Erfder Damm eingebracht.
Die letzten Meter Asphalt sind auf dem Erfder Damm eingebracht.

6000 Tonnen Asphalt neu aufgetragen / Kosten auf 750 000 Euro geschätzt

shz.de von
25. Oktober 2014, 09:56 Uhr

Immer wieder gibt es Probleme mit dem Untergrund, wenn man zwischen den Dörfern Stapelholms Straßen bauen will. Die Endsilbe Holm bedeutet Insel bzw. Halbinsel. Dazwischen bewegte sich vor der Eindeichung die Nordsee mit ihrem Tidenhub.

Als besonders problematisch erweist sich das Teilstück Erfder Damm zwischen Erfde und Norderstapel. Die hier vor kurzem nach einem neuen Vakuum-Verfahren erstellte Straße ist auf etwa zwei Kilometern von Erfde aus gesehen nach rechts abgekippt und in der Mitte stand das Regenwasser. „Das ist vermutlich auf den Untergrund zurückzuführen, denn Asphaltierungsfehler sind es auf keinen Fall gewesen“, betonte der Asphaltmeister Jens Cybulla von der Straßenbaufirma Heinrich Brandt aus Westerrönfeld. Die Firma hatte vierzehn Tage Zeit, um das Teilstück zu sanieren. „Etwa 3000 Tonnen Asphaltmaterial musste abgefräst werden“, so Cybulla. Neu eingebracht hat man für die zwei Kilometer etwa 6000 Tonnen. „Teilweise waren wir 13 Stunden am Tag im Einsatz“, so der Asphaltmeister. Jetzt ist der Damm wieder frei für den Fahrzeugverkehr. Nach vorläufigen Schätzungen sind Kosten von rund 750 000 Euro zu erwarten.

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