zur Navigation springen

Gummitier-Wettbewerb : Entenrennen so schnell wie nie

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Kräftiger Rückenwind für rund 3900 Gummitiere im Obereiderhafen / Ein Höhepunkt des Rendsburger Herbstes mit Erlös für die Jugend

Bei optimalem Segelwetter starteten gestern rund 3900 Gummienten zum 4. Entenrennen im Obereiderhafen. Nach 35 Metern, angeschoben von vier Windstärken aus Ost, hatte die Nummer 10 241 die Schnabelspitze vorn und wurde „unter der notariellen Aufsicht“ von Dr. Olaf Petersen und Peter Postel zur Siegerin erklärt. Der Besitzer freut sich über den ersten Preis, ein Elektrofahrrad.

Hunderte Zuschauer warteten gespannt auf den Start des Entenrennens. Die beiden Rendsburger Lions-Clubs und die Stadtwerke hatten die Plastiktierchen in den vergangenen Wochen zum Preis von fünf Euro verkauft. Der Erlös geht an Einrichtungen, die sich um das Wohl von Kindern und Jugendlichen kümmern.

Um 13.50 Uhr war der Schwimmsteg, den der Regattaverein Rendsburg mit zwei Schlauchbooten an die Hafenmauer gebracht hatte, verankert. Der Moderator Jörg-Peter Böhrnsen startete das Rennen, das wegen des starken Rückenwindes schneller als alle bisherigen war.

Den zweiten Platz erreichte Ente 6107. Damit gewann sie für ihren Besitzer einen hochwertigen Bürostuhl. Startnummer 6807 wurde Dritter und wird mit einem Gong der Firma Paiste belohnt. Die Nummern aller Gewinnerenten werden unter www.entenrennen-rendsburg.de veröffentlicht. Die Preise können innerhalb der kommenden vier Wochen bei den Stadtwerken Rendsburg abgeholt werden.

Seine Ente im HSV-Trikot brachte Nils Hennig aus Kiel kein Glück. Das Schwimmtier landete weit abgeschlagen im hinteren Drittel des Feldes. „Ich hatte gehofft, dass der HSV zumindest im Entensport erfolgreich sein könnte“, zeigte sich der junge Mann enttäuscht.

Viele der Enten kamen „verkleidet“ zum Rennen. Eine „Hochbrücken-Ente“ gewann den Schönheitspreis. Christina Renke aus Schacht-Audorf und ihre Tochter Leonie (9) siegten mit ihrer Ente, die sie mit einem Draht-Kleiderbügel und LED-Leuchten passend zum Brücken-Jubiläum liebevoll verziert hatten.

Etwas schneller als die Enten waren die Teilnehmer der 1. Rendsburger Schlauchboot-Regatta unterwegs. Fünf Mannschaften nahmen teil. Im Finale am Sonntag siegte das Team „Wattstärke“ (Stadtwerke) vor „Seal Team Six“ (LTG 63) und der Betriebssportgruppe Peter Wolters.


Weitere Bilder und Berichte vom 39. Rendsburger Herbst auf Seite 12

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 25.Aug.2013 | 19:29 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen