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Landeszeitung

19. August 2017 | 12:08 Uhr

Endspurt: Heute Freigabe der B 76

vom

Arbeiten in der Endphase / Bundesstraße mit Tempolimit "40" wieder befahrbar

Fahrdorf | Nach den Hiobsbotschaften aus der vergangenen Woche von der Sperrung der Rader Hochbrücke und Staus auf den Umleitungsstrecken nun eine gute Nachricht: Die Bauarbeiten auf der B 76 zwischen Fahrdorf und Fleckeby sind fast abgeschlossen. Bereits heute gegen 20 Uhr soll die Straße wieder freigegeben werden zunächst mit einem Tempolimit von 40 km/h - aber immerhin vier Tage früher als ursprünglich geplant.

Derzeit laufen auch die abschließenden Arbeiten auf Hochtouren - Nachtschichten wurden eingelegt. Auf der frisch asphaltierten rund acht Kilometer langen Strecke werden die restlichen Fahrbahn-Markierungen aufgebracht, die metallenen Schutzplanken eingerichtet, hunderte Leitpfosten eingesetzt, die Banketten profiliert sowie die fehlenden Asphalt-Deckschichten an Kreuzungen, Zufahrten und Feldwegen aufgebracht. Diese Arbeiten werden auch in der kommenden Woche bei fließendem Verkehr weitergeführt.

"Alles wird Zug um Zug abgearbeitet. Das sind aber alles Dinge, bei denen keine Vollsperrung nötigt wird. Mit Blick auf die Situation der Rader Hochbrücke wollen wir für Abhilfe und Entspannung sorgen. Jede Stunde, die früher frei gegeben wird, zählt und liegt im Interesse aller", sagte Reiner Harks, Projektleiter des Landesbetriebes Straßenbau- und Verkehr Schleswig-Holstein. Bis zum Wochenende werden die blickenden LED-Hinweis-Tafeln gegen Beschilderungen "Vorsicht Rollsplitt" mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 40 Stundenkilometer angebracht.

Das sommerliche Wetter habe die zügige Ausführung wesentlich erleichtert. Für die Bauarbeiter der B 76 gab es allerdings keine Sommerferien: In der sechswöchigen Bauzeit wurden die Asphaltschichten mit Fräsen abgetragen und anschließend 40 000 Tonnen Asphalt-Mischgut auf einer Fläche von 65 000 Quadratmetern aufgebracht. Schichtdeckenmessungen, Bohrkernentnahmen und Ebenheits- und Griffigkeitsmessungen der Asphaltschichten offenbarten eine ordentliche Ausführung, die nun durch ein unabhängiges Labor geprüft wird. "Hubbel gibt es hier nicht", sagt Harks.

Gar nicht reibungslos läuft derweil der Verkehr auf der B 77 am Kreisel des "Wikingerhofes" in Jagel sowie rund um die an der Brücke über die A7 in Richtung Dannewerk. Zeitweise staut sich der Verkehr dort bis auf die Autobahn zurück. "Unerträglich", findet Amtsvorsteher Ralf Feddersen und bemängelt: "Diese Baustelle im gleichen Zeitraum wie die B 76 anzufangen, war nicht gut. Hinzu kommt noch die Situation an der Rader Hochbrücke. Nun haben wir den Salat." Nach Kontaktaufnahme mit dem Landesbetrieb Straßenbau- und Verkehr in Flensburg will man nun die problematische Situation durch verlängerte Grünphasen in Richtung Jagel verbessern. Wenn dies nicht funktioniert, werde eine manuelle Ampelschaltung in Erwägung gezogen. Eine kurzfristige Stilllegung der Baustelle sei derzeit nicht möglich. Der Schulbusverkehr der Kreisverkehrsbetriebe wird ab Montag, 5. August, über Selk/Königshügel umgeleitet.

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erstellt am 02.Aug.2013 | 03:59 Uhr

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