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Basketball-Regionalliga : Endlich – Hohenwestedts Basketballerinnen können noch gewinnen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Im Landesderby gegen den Kieler TB feiert der MTSV seinen zweiten Saisonsieg.

von
erstellt am 03.Feb.2014 | 06:49 Uhr

Als die Schlusssirene in der Hohenwestedter Sporthalle „Am Park“ ertönte, spielten sich Szenen ab, die man lange nicht mehr gesehen hatte. Geertje Redinger sank gleichermaßen erschöpft und erleichtert zu Boden, ihre Mitspielerinnen lagen sich jubelnd in den Armen und Trainer Henning Schemann konnte nach einem Basketballspiel endlich einmal wieder lachen. Gegen den Kieler TB konnten MTSV-Basketballerinnen in der 2. Regionalliga Nord mit dem 58:55 (17:11, 36:27, 42:39) ihren zweiten Saisonsieg feiern – und den ausgerechnet im Landesderby.

Schemann freute sich in erster Linie für seine Spielerinnen. „Der Druck wurde zuletzt schon immer größer“, sagte der Coach. „Daher ist es für die Mädels umso schöner.“ Gegen den KTB überzeugten die Hohenwestedterinnen nicht nur mit einer kämpferisch einwandfreien Leistung, sondern hatten endlich auch einmal Fortuna auf ihrer Seite. „Man muss schon sagen, dass wir in den einen oder anderen Phase Glück hatten, besonders im letzten Viertel“, so Schemann. „Allerdings hatten wir in dieser Saison auch ganz oft Pech, wenn das Spiel auf der Kippe stand.“ Der MTSV kam gut ins Spiel und hatte die 17:11-Führung nach dem ersten Viertel bis zur Pause auf 36:27 ausgebaut. Und das, obwohl mit Elena Däke (Rheuma), Bente Schilke (krank) und Birte Bünning (beruflich) drei wichtige Spielerinnen ausfielen und mit Fenja Iversen, Marlene Boll und Valeska Wenzel drei weitere Spielerinnen angeschlagen in die Partie gingen.

Einmal mehr allerdings lief im dritten Viertel nichts mehr zusammen. Bis auf drei Punkte kamen die Kielerinnen heran. „Es war mal wieder ein Wechselbad der Gefühle. Ein typischen MTSV-Spiel eben“, erklärte Schemann. Diesmal aber mit dem besseren Ende für sein Team, das sich mit Macht gegen die endgültige Wende im Spiel stemmte und die Partie knapp, aber nicht unverdient für sich entschied. „Dieser Sieg war wichtig für den Rest der Saison“, so Schemann abschließend.

MTSV Hohenwestedt: Boll (7/1x3), Höpfner (12/1x3), Iversen, Laessing (8), Lück (7/1x3), Ohrt (2), Redinger (18), Storm (2), Wenzel (2).

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