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1. Basketball-Regionalliga : Eiskalt: Twisters erlegen Eisbären

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der 1. Basketball-Regionalliga behielt der BBC Rendsburg beim 78:51 im Abstiegsduell gegen die BSG Bremerhaven einen kühlen Kopf. Vor allem im Schlussviertel drehten die Twisters groß auf und gewannen die letzten zehn Minuten mit 30:11.

Perfekter Jahresauftakt für die Twisters: Der BBC Rendsburg hat seine Niederlagenserie von zuletzt drei Spielen in Folge in der 1. Basketball-Regionalliga gestoppt und das wichtige Abstiegsduell gegen den Vorletzten BSG Bremerhaven mit 78:51 (14:13, 32:20, 48:40) gewonnen. 287 Fans zollten dem Tabellenzwölften nach dem Abpfiff ob des vierten Saisonerfolgs minutenlang stehende Ovationen. Das Hinspiel gewannen die Rendsburger noch mit 91:50. Doch der Leistungsunterschied war längst nicht mehr so groß wie im Hinspiel. Dafür sorgten auf Seiten der Gäste besonders der US-Amerikaner Devon Scott und der Zweit-Liga-Erprobte Andreas Hasenkamm.

Nach einem souveränen Erfolg sah es anfangs gar nicht aus. Es dauerte exakt 280 Sekunden, ehe Terence Billups die ersten Punkte für die Twisters verbuchte. Das aber blieb ohne Folgen, denn die Eisbären warteten bei vier Punkten ebenfalls nicht mit einer guten Trefferquote auf. „Unsere Würfe waren nicht schlecht. Nach längerer Spielpause ist es immer mal drin, dass die Trefferquote anfangs zu wünschen übrig lässt“, meinte Twisters-Trainer Bjarne Homfeldt. Ihm pflichtete Max Hillner, dessen Einsatz auf Grund der im vorweihnachtlichen Heimspiel erlittenen Handverletzung fraglich war, bei. Zudem hob der 26-Jährige die gute Leistung des Teams in der Abwehr hervor. „Die starke Defensive war der Schlüssel zum Erfolg“, meinte Hillner, der einen großen Anteil daran hatte. Trotz des zähen Starts gewannen die Twisters das erste Viertel mit 14:13. Im zweiten Viertel steigerten die Twisters ihre bis dahin mäßige Trefferquote. Dabei tat sich besonders Terence Billups hervor. Ihn bekamen die Eisbären kaum in den Griff. Die weiterhin starke Defensive trug ebenfalls dazu bei, dass die Führung zur Pause auf 32:20 ausgebaut werden konnte.

Das Ziel, den Vorsprung in der zweiten Spielhälfte schnell auszubauen, misslang. Unnötige Ballverluste brachten den Gastgeber aus dem Rhythmus und kurz in Rückstand. Bremerhavens Jugend-Nationalspieler Moritz Hübner traf mit einem Dreier zum Ausgleich und mit einem Freiwurf zum 38:37 (26.). Doch entgegen der bisherigen Gewohnheit, klare Führungen nicht zu Siegen nutzen zu können, fingen sich die Twisters. „Bei uns gibt es leider immer wieder Höhen und Tiefen im Spiel“, beschrieb Jamo Ruppert diese Phase des Spiels. „Bei einer solchen Führung nur 90 Prozent zu geben, reicht einfach nicht“, meinte Bjarne Homfeldt. Ruppert und Billups aber bewahrten ihr Team mit mutigen Würfen vor dem freien Fall, sodass nach dem dritten Viertel ein 48:40 zu Buche schlug.

Endgültig erlegt wurden die Eisbären dann im Schlussviertel, als die Rendsburger Korbjäger den Abstiegskonkurrenten mit 30:11 aus der Halle warfen. Da spielten die Gastgeber mit 100 Prozent und zogen den Eisbären das Fell förmlich über die Ohren. Das entsprach dann auch der Vorstellung von Trainer Homfeldt. Ernüchternd fiel das Fazit des Eisbären-Trainers Jan Lipke aus: „Der Sieg des BBC geht in Ordnung. Bei uns gab es gute Phasen im ersten und dritten Viertel. Das aber reicht natürlich nicht. Meiner Mannschaft fehlte es einfach an Erfahrung.“

Rendsburg Twisters: Menges (2), Billups (21/2x3), Hillner, (6/1x3), Gottschalk (1), Sopha (2), Schleth (3/ 1 x3), Ahmed (14/1x3). Schlemmer, Rixen, Klevemann (2), Geist (12), Ruppert (15/2x3).

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