zur Navigation springen
Landeszeitung

20. Oktober 2017 | 11:26 Uhr

Tappendorf : Einweihungsfeier am 4. Januar

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Neues Gemeindehaus: Tappendorf investiert 280000 Euro. Die Außenanlagen wurden in Eigenleistung erstellt.

shz.de von
erstellt am 06.Dez.2013 | 00:31 Uhr

Das neue Tappendorfer Gemeindehaus wird am 4. Januar feierlich eingeweiht. Das gab Bürgermeister Georg Türk bei der Gemeinderatssitzung am Dienstag bekannt. Durch den Anbau eines 100 Quadratmeter großen Saals an das bestehende Sportlerheim und das damit verbundene Sprüttenhuus ist ein Dorfgemeinschaftshaus entstanden. Der Saalanbau ist eine Reaktion der Gemeinde darauf, dass im März 2010 die Dorfgaststätte Sieck ihre Pforten schloss. Die mit 80 000 Euro von der Aktivregion Mittelholstein bezuschussten Bauarbeiten hatten im November 2012 begonnen und bis Juni 2013 gedauert. Die Außenanlagen wurden in Eigenleistung fertig gestellt, und es wurde Inventar angeschafft.

Unmittelbar vor ihrer Sitzung am Dienstagabend inspizierten die Gemeindevertreter das neue Mobiliar, das im Nachtragshaushalt für 2013 mit 16 500 Euro zu Buche schlägt. 90 Stühle und 15 Tische wurden für den neuen Saal gekauft. Die Kommunalpolitiker beschlossen, auch das nötige Geschirr für mindestens 90 Gäste anzuschaffen. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf etwa 280 000 Euro. „Wenn ich da an den Flughafen Berlin oder die Elbphilharmonie in Hamburg denke“, meinte Türk, „im Gegensatz dazu sind wir ganz gut in unserem Kostenrahmen geblieben.“

Die Einweihung des Gemeindehauses, zu der alle Tappendorfer eingeladen sind, wird am Sonnabend, 4. Januar (11-15 Uhr), gefeiert. Gemeindevertreterin Susanne Breiholz regte an, eine Liste für Nutzungsvorschläge einzurichten: „Wir wollen dies Haus mit Leben füllen, und bitten die Besucher um Ideen.“

Der Gemeinderat beschloss eine Resolution zum Thema Fracking, in welcher die Landesregierung unter anderem aufgefordert wird, „die betroffenen Kommunen und Kreise bereits vor der Erteilung von bergrechtlichen Genehmigungen zu beteiligen“ sowie „die Wasserbehörde anzuweisen, den wasserrechtlichen Besorgnisgrundsatz uneingeschränkt zu beachten.“ „Wir möchten nicht, dass unser Grundwasser durch Fracking zu Schaden kommt“, sagte Türk. „In dichtbesiedelten Gebieten ist das ein absolutes No-Go“, betonte Susanne Breiholz, „Fracking passt hier bei uns nicht hin.“

Die Kommunalpolitiker beschlossen eine neue Nutzungsvereinbarung zwischen der Gemeinde und dem FC Tappendorf hinsichtlich des Sportlerheims. Bisher hatten sich Gemeinde und FC die Reinigungskosten (850 Euro) geteilt, der FC zahlte zudem 200 Euro für Strom und Wasser, und im Gegenzug bezuschusste die Gemeinde den FC mit 105 Euro. Durch den neuen Vertrag wird festgelegt, dass der FC für die Nutzung des Sportlerheims einen Pauschalbetrag von 500 Euro pro Jahr an die Gemeinde zahlt (der Gemeindezuschuss an den FC entfällt).

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen