Einsatz für die Belange der Senioren

Der neue Vorstand: Klaus Baumann, Christine Dittrich, Rosemarie Rafflenbeul und Inrid Börm (von links, esfehlt Horst Wobig). Die Nachrücker schauen dem Vorstand schon mal über die Schulter: Annelore Wilken und Lena Claus.
Der neue Vorstand: Klaus Baumann, Christine Dittrich, Rosemarie Rafflenbeul und Inrid Börm (von links, esfehlt Horst Wobig). Die Nachrücker schauen dem Vorstand schon mal über die Schulter: Annelore Wilken und Lena Claus.

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28. November 2018, 12:18 Uhr

In Owschlag leben fast 1000 Senioren. Daher ist „die Arbeit des Seniorenbeirates sehr wichtig“, erklärte Ingrid Börm auf der jüngsten Sitzung. Die 69-Jährige ist Beisitzerin im neu gewählten Vorstand des Owschlager Seniorenbeirats.

Zum Vorsitzenden wurde auf der Sitzung Horst Wobig (81) gewählt, der aufgrund einer Erkrankung nicht anwesend sein konnte. Wobig hatte bereits in den vergangenen vier Jahren dem 2014 gegründeten Beirat vorgesessen. Klaus Baumann (79) wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Neu im Seniorenbeirat ist Christine Dittrich (65), die zur Kassenwartin gewählt wurde. Als Beisitzerinnen fungieren Ingrid Börm (69) sowie Rosemarie Rafflenbeul (68), die ebenfalls neu im Beirat ist. Lena Claus und Annelore Wilken stehen als Nachrücker bereit, falls ein Mitglied des fünfköpfigen Vorstandes ausscheiden muss.

Die Mitglieder werden die Gemeindevertreterversammlungen und Ausschusssitzungen besuchen, hier beratend tätig sein, Empfehlungen aussprechen, die Belange der Senioren vortragen und von ihrem Recht, Anträge zu stellen, Gebrauch machen. In den vergangenen vier Jahren habe man schon ganz schön was geschafft, befand Wilken und Baumann berichtete: „Bei einer Ortsbegehung haben wir die Wege auf Stolperfallen überprüft und auf Abflachungen an den Übergängen geachtet. Unsere Vorschläge haben wir der Gemeinde mitgeteilt und die Zusage erhalten, dass die Punkte nach und nach vom Bauhof abgearbeitet werden“.

Weiterhin habe der Beirat bei der Bahn die bei Sonnenlicht schwer lesbaren Fahrkartenautomaten beanstandet. Außerdem seien Singnachmittage veranstaltet worden und man habe einen Notfallpass entwickelt und verteilt. Auch habe der Beirat auf dem Bauernmarkt 2017 mit dem Alterssimulationsanzug „Gert“ versucht, Verständnis für ältere Menschen zu wecken.

Beim nächsten Treffen am Montag, 14. Januar 2019, um 16 Uhr im Bauhof wird der Vorstand über die Pläne für die kommenden Jahre sprechen. „Ich habe viele Ideen“, kündigte Christine Dittrich schon mal an.

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