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Hohenwestedt : Einmaliges Angebot kann bleiben

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Seniorenstiftung Hohenwestedt finanziert den neuen Kleinbus für den Sozialverband. 120 000 Kilometer wurden mit dem Vorgänger-Modell in viereinhalb Jahren gefahren.

shz.de von
erstellt am 08.Jan.2014 | 06:00 Uhr

Der Hohenwestedter Ortsverband des Sozialverbands Deutschland (SoVD) hat ein neues Fahrzeug, und die Kosten für dessen Anschaffung hat die Seniorenstiftung der Sparkasse Hohenwestedt übernommen. Seit 2009 gibt es beim SoVD Hohenwestedt einen besonderen Service: Mitglieder werden im vereinseigenen Kleinbus zu Krankenhäusern, Ärzten oder arztähnlichen Einrichtungen gefahren. „Soweit wir wissen, ist das ein bundesweit einmaliges SoVD-Angebot“, erklärt Hohenwestedts stellvertretender SoVD-Vorsitzender Edward Kalweit, „wir holen die Leute von zu Hause ab, bringen sie zum Arzt, begleiten sie bei Bedarf in die Praxis, holen sie wieder ab und fahren sie zurück nach Hause.“ Die Nutzung dieses Fahrdienstes durch die Vereinsmitglieder sei in den vergangenen Jahren „kontinuierlich angestiegen“, vermerkt SoVD-Chef Hubertus Schnettka: „Taxifahrten sind für manche Leute einfach zu teuer.“

Acht ehrenamtliche Fahrer sind für den SoVD im Einsatz. „Unser Kleinbus ist in der Woche täglich unterwegs, pro Tag sind es zwischen drei und zwölf Fahrten“, berichtet Kalweit. Kein Wunder also, dass sich der SoVD nun ein neues Fahrzeug wünschte und für diese Großinvestition einen Zuschussantrag bei der Seniorenstiftung der Sparkasse Hohenwestedt einreichte.

Der alte, gebraucht gekaufte Opel Vivaro hatte nach seiner viereinhalbjährigen Dienstzeit 120 000 Kilometer mehr auf dem Tacho. Schon für diesen Opel-Kleinbus hatte die Seniorenstiftung im Sommer 2009 die kompletten Anschaffungskosten in Höhe von 14 000 Euro übernommen, und ebenso spendabel zeigte sich die Seniorenstiftung nun auch beim Nachfolgemodell. „Wir geben 8000 Euro für die Finanzierung des neuen Fahrzeugs, inklusive 500 Euro für dessen Beschriftung“, erläutert Seniorenstiftungs-Geschäftsführer Markus Schaly. Da die 5500 Euro, für die Ford-Händler Dirk Häufle das Vorgängermodell in Zahlung genommen hat, letztlich aber auch auf die Zuwendung von 2009 zurückgehen, kann man genauso gut sagen: Die Seniorenstiftung hat den kompletten Kaufpreis in Höhe von 13 500 Euro übernommen. Wobei 13 500 Euro für einen sechs Monate alten Ford Tourneo Connect (75 PS, Tachostand: 5600 Kilometer) ein echtes Schnäppchen sind, wie Dirk Häufle anmerkt: „Der Neupreis beträgt laut Liste 19 500 Euro.“ Der Ford-Händler sponsert zudem Winterreifen sowie Freisprechanlage und will für Inspektionen beim SoVD-Fahrzeug jeweils nur die Hälfte berechnen. „Der SoVD erleichtert den Senioren in der Region das Leben, indem er sie von A nach B befördert, ohne dabei der örtlichen Wirtschaft zu schaden“, stellt Schaly fest, „und wir freuen uns, dass wir schon zum zweiten Mal in Folge einen Beitrag für diesen SoVD-Fahrdienst leisten konnten.“

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