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Handball-Landesliga : Eine Welle der Begeisterung

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Handballerinnen der HSG Fockbek/Nübbel feiern die Meisterschaft in der Landesliga Mitte.

Die HSG Fockbek/Nübbel hat es geschafft. Im Herzschlagfinale um die Meisterschaft in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen und den Aufstieg in die Schleswig-Holstein-Liga behielt das Team von Trainer Reiner Heldt die Nase knapp vor der punktgleichen HSG Mönkeberg/Schönkirchen. Ausschlaggebend war der bessere direkte Vergleich mit zwei Siegen. Zum Saisonabschluss setzte sich die HSG Fockbek/Nübbel mit 39:22 (22:9) gegen die HSG Kremperheide/Münsterdorf durch. Die HSG Mönkeberg/Schönkirchen gewann gegen Absteiger HSG 91 Nortorf mit 25:19 (14:5). Neben der HSG Eider Harde II (21:24 gegen SG Lütjenburg/Dannau) und der HSG 91 Nortorf muss voraussichtlich die SG Wift absteigen, die dem TSV Owschlag II im direkten Duell um den Klassenerhalt mit 26:27 (13:14) unterlag. „Sportlich haben wir den Klassenerhalt geschafft. Was nun weiter wird, liegt nicht in unserer Hand“, sagte Owschlags Trainer Klemens Propf. Da es in der kommenden Saison zum Zusammenschluss zwischen dem TSV Owschlag und der HSG Kropp-Tetenhusen zur HG O-K-T kommt, wird zukünftig die dritte Mannschaft der HG in der Landesliga spielen. In welcher Staffel, ob Nord oder Mitte, steht allerdings noch nicht fest.

Wellingdorfer TV – TSV Alt Duvenstedt 34:26

„Es war der Super-Gau. Nach der guten Anfangsphase lief nichts mehr zusammen“, sprach Duvenstedts Kerstin Müller von einer löchrigen Abwehr und einem ideenlosen Angriff. Wellingdorf sorgte früh für klare Verhältnisse und baute nach der Pause die Führung aus.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: B. Müller (9/9), K. Müller (4), König (4), Schütt (4), Goetzin (2), Drews (1), Kiehn (1), Götz (1).
 

SG Wift – TSV Owschlag II 26:27 (13:14)

„Wir mussten erneut ohne Unterstützung aus der Ersten auskommen. Das haben meine Spielerinnen ganz toll gemacht“, lobte TSV-Coach Klemens Propf. Dramatisch verlief die Schlussphase. Die Gäste kassierten in den letzten fünf Minuten zwei Zeitstrafen. Wift kam nach dem 20:24 noch einmal auf 26:27 heran. Das Remis, das den Klassenerhalt bedeutet hätte, gelang der SG nicht mehr.

Tore für Owschlag II: Gehl (12), Stachowski (5), Zeiske (3), Greinke (3), Willner (2), Sasse (1), Groß (1).

HSG Fockbek/Nübbel – HSG Kremperh./Mü. 39:22 (22:9)

Die HSG Fockbek/Nübbel war gegen stark ersatzgeschwächte Gäste – gleich neun Spielerinnen fehlten – von Beginn an dominant. Zur Pause hieß es bereits 22:9. „Bei der deutlichen Führung war klar, dass am Ende bei uns die Konzentration nicht mehr so hoch sein würde“, hatte Trainer Reiner Heldt Verständnis für seine Spielerinnen, die den Sieg sicher nach Hause brachten.

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel: Stolley (8), Kurbjuhn (6), Scheller (5), Sievers (5), Witt (4), Tiedtke (3), Ruge (3), Imme (2), Shala (2), Herzer (1).

HSG Mönkeberg/Schö. – HSG 91 Nortorf 25:19 (14:5)

„Wir haben in der ersten Halbzeit völlig neben uns gestanden“, berichtete Nortorfs Trainer Mario Schlüter. Nach der Pause wachte die HSG 91 dann aber auf und konnte die Niederlage erträglich gestalten.

Tore für die HSG 91 Nortorf: Böhmfeld (5/3), Hildebrandt (4), K. Fock (3), Albrecht (2), Wittmaack (1), Voss (1), Wollny (1), Reese (1), Clausen (je 1).

HSG Eider Harde II – SG Dannau/Lütjenburg 21:24 (11:13)

„Wir hatten ohnehin nur neun Spielerinnen auf dem Zettel, davon zwei, die reaktiviert wurden“, sprach HSG-Trainer Robert Wichmann von fehlenden Alternativen auf der Bank. Bis zum 18:18 konnten die Gastgeberinnen mithalten, dann fehlte ihnen die Kraft.

Tore für die HSG Eider Harde II: M. Meyer (8), Wichmann (5), Storm (3), Reese (2), Carstens (1), J. Meyer (1), Habeck (1).

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