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Handball : Eine Saison zum Lernen für Fockbek/Nübbel

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nach dem Verjüngungsprozess stehen die Landesliga-Handballerinnen der HSG Fockbek/Nübbel vor einer „Lernsaison“. Der TSV Alt Duvenstedt könnte im Titelkampf den „Hecht im Karpenteich“ spielen.

Wie schon in der vergangenen Saison, wird an der Tabellenspitze der Handball-Landesliga der Frauen ein Vierkampf erwartet. Und wie schon in der vergangenen Saison, zählen die SG Lütjenburg/Dannau, die SG Bordesholm/Brügge und der Preetzer TSV zu den Titelfavoriten. Auch dem SH-Liga-Absteiger SG Wift wird der große Wurf zugetraut. Ob der TSV Alt Duvenstedt und die HSG Mönkeberg/Schönkirchen den „Hecht im Karpfenteich“ spielen können, muss sich zeigen. Beide Teams haben Außenseiterchancen. Alle anderen Teams spielen nach Einschätzung der Trainer gegen den Abstieg, so dass eine Zwei-Klassen-Gesellschaft erwartet wird. Schwer dürfte es vor allem für die Aufsteiger werden. Die HSG Kremperheide/Münsterdorf könnte da schon die besten Chancen haben. Der Wellingdorfer TV und die HSG 91 Nortorf werden nicht so stark eingeschätzt.

HSG Eider Harde II


Durch die Zusammenführung der beiden HSG – Hohn/Elsdorf und Breiholz/Hamdorf – mussten eine Reihe von Spielerinnen in die SH-Liga-Mannschaft aufrücken. „Für uns wird es eine ganz schwere Saison. Durch den Aderlass sind wir geschwächt worden“, hofft HSG-Trainer Robert Wichmann, mit dem ohnehin eng bemessenen Kader unbeschadet durch die Saison zu kommen. „Weitere Ausfälle könnten wir nicht verkraften.“ Wichmann hat deshalb auch die Saisonerwartungen nicht allzu hoch angesetzt. „Für uns kann die Zielsetzung nur Klassenerhalt heißen.“


Abgänge: Christin Peters, Kesrin Kruse, Katharina Storm (alle HSG Eider Harde I), Claudia Johannsen (Ziel unbekannt).


Zugänge: Trienke Holling (HSG Fockbek/Nübbel), Maria Frahm, Janina Harms (beide HSG Hohn/Elsdorf II), Janine Schlüter (reaktiviert).

Der Kader: Tor: Stefanie Jahn. Rückraum: Trienke Holling, Thurid Storm, Nicole Gerdt, Maria Frahm. Außen: Christin Wichmann, Fenja Reese, Janina Harms, Janine Schlüter. Kreis: Marisa Carstens, Carmen Helterhoff.
Trainer: Robert Wichmann.




TSV Owschlag II


In der vergangenen Saison musste der TSV Owschlag II lange Zeit um den Klassenerhalt kämpfen. Am Ende konnte sich das Team aber dennoch aus der Gefahrenzone lösen und belegte den neunten Tabellenplatz. „Wie bereits in der abgelaufenen Saison, wird es darum gehen, die Abstiegsränge hinter sich zu lassen. Angestrebt wird daher ein Platz im unteren Mittelfeld“, sieht Owschlags neuer Trainer Klemens Propf eine nicht gerade leichte Aufgabe auf sich und seine Mannschaft zukommen. Mit nur zwölf Spielerinnen hat der TSV Owschlag II einen sehr engen Kader. Da sechs Spielerinnen – meist aus der eigenen Jugend – hinzugekommen sind und die sechs Abgänge ersetzen sollen, wird es für den Owschlager Coach vorrangig darum gehen, die Mannschaft zu einer Einheit zusammenzuführen.

Abgänge: Sarah Schäfer (Mutterschutz), Anja Willner, Vivien Lenz (beide TSV Owschlag III), Lena Zelle, Lena Kolbe, Lara Nickel (alle Ziel unbekannt).

Zugänge: Hannah Brandt (HSG BAD), Kim Christin Anderson, Celine Frahm, Jana Graf, Ann-Kristin Staack, Sina Stachowski (alle eigene Jugend).

Der Kader: Tor: Britta Brudniok. Rückraum: Nicole Gehl, Julia Zeiske, Celine Frahm, Sina Stachowski. Außen: Sonja Groß, Jana Graf, Ann-Kristin Staack, Kim Christin Anderson, Denise Kubat, Hanna Brandt. Kreis: Sarah Greinke.
Trainer: Klemens Propf.



TSV Alt Duvenstedt


In der vergangenen Spielzeit bestimmte der TSV Alt Duvenstedt über lange Zeit das Geschehen in der Landesliga mit, brach aber gegen Ende der Serie ein wenig ein und beendete die Saison als Vierter. Gegenüber dem Vorjahr hat sich im Kader nicht viel verändert. Die Aktivposten sind geblieben. Mit Markus Dobbert sitzt allerdings ein neuer Trainer auf der Bank. „Wir wollen im oberen Drittel mitspielen. Mit ein wenig Ehrgeiz und Willen ist vielleicht auch mehr drin“, umreißt Dobbert das Saisonziel. Während der Rückraum und die Außenpositionen doppelt besetzt sind, könnte es sich als Handicap erweisen, dass Dobbert auf der Torwartposition und am Kreis nur jeweils eine Spielerin zur Verfügung steht.

Abgänge: Nena Ramm (eigene 2. Mannschaft), Finja Rathmann (Mutterschutz), Carlotta Hennings (Studium), Antje Matzek (Studium), Roseanne Szenguleit (Ziel unbekannt).
Zugänge: Geske Goetzien (HSG Kropp-Tetenhusen II), Denise Schütt (HSG Hohn/Elsdorf), Steffi Sell (Büdelsdorfer TSV), Hanna Götz (eigene Jugend).
Der Kader: Tor: Tanja Stegmann. Rückraum: Jenny Kiehn, Britta Müller, Christiane Schröder, Karina Drews, Denise Schütt, Kerstin Müller, Geske Goetzien, Jane König. Außen: Marleen Schlimmbach, Frederike König, Merle Thomsen, Hanna Götz. Kreis: Steffi Sell, Daniela Hinz.
Trainer: Markus Dobbert.



HSG Fockbek/Nübbel


Bei der HSG Fockbek/Nübbel wird der Verjüngungsprozess fortgesetzt. Nachdem einige Spielerinnen die Mannschaft verlassen haben, wurde das Team durch junge Spielerinnen aus den eigenen Reihen aufgefüllt. Trainer Reiner Heldt, der die Mannschaft wieder übernommen hat, hat so nur einen begrenzten Kader zur Verfügung. „Wir werden die Mannschaft aber gezielt durch A-Jugend-Spielerinnen auffüllen“, will der HSG-Coach die Nachwuchstalente schon frühzeitig an das Niveau bei den Erwachsenen heranführen. Für die HSG Fockbek/Nübbel ist es nach Aussage von Heldt „eine Lernsaison. Wir wollen versuchen, uns im gesicherten Mittelfeld zu etablieren.“ In der vergangenen Serie kämpfte sich die HSG durch einen starken Schlussspurt auf Rang sechs vor. Ein Ziel, das auch in dieser Saison angestrebt wird.

Abgänge: Patricia Miskic (SG Bordesholm/Brügge), Lena Sonnenberg (Ziel unbekannt), Trienke Holling (HSG Eider Harde II), Antje Matzek (beruflich nach Hamburg), Sina Benckwitz (beruflich nach Niedersachsen).

Zugänge: Mara Benthien, Julia Stolley, Ronja Kock (alle eigene A-Jugend), Marie Katzberg (reaktiviert), Birgit Kurbjuhn (eigene 2. Mannschaft).
Der Kader: Tor: Marie Katzberg, Birgit Kurbjuhn. Rückraum: Annika Scheller, Lena Ehlers, Dorthe Scheller, Mara Benthien, Ronja Kock, Annika Tiedtke. Außen: Julia Stolley, Julie Schindlbeck. Kreis: Katrin Witt.
Trainer: Reiner Heldt.



HSG 91 Nortorf


„Für uns als Aufsteiger, der weder die Gegner noch die Liga kennt, ist es eine ganz schwere Aufgabe. Wir werden jedes Spiel mit der nötigen Willenskraft angehen müssen“, will der neue HSG-Trainer Jochen Uhlemann nur von Spiel zu Spiel schauen und versuchen, das Beste daraus zu machen. Die HSG 91 konnte neue Spielerinnen von Nachbarvereinen hinzugewinnen. Diese müssen aber erst in die Mannschaft integriert werden. Uhlemann: „Je schneller, desto besser.“ Das vorrangige Ziel ist deshalb der Klassenerhalt.

Abgänge: Lara Ebbesen, Vanessa Fischer (beide studienbedingt umgezogen).

Zugänge: Sonja Stoffers, Swantje Delfs, Jennifer Böhmfeldt, Sina Schulz, Anne-Wiebke Uhlemann (alle FC Torpedo), Kim Hildebrandt , Nicole Wettzel (beide SV Tungendorf), Ricarda Schulz (eigene 2. Mannschaft).
Der Kader: Tor: Sina Schulz, Julia Bruhn, Heike Strebelow. Rückraum: Anne-Wiebke Uhlemann, Sabrina Albrecht, Kim Hildebrandt, Nicole Wettzel, Nele Reese, Christine Hoffmann, Sonja Stoffers, Nina Fock, Henrike Wollny. Außen: Swantje Delfs, Jennifer Böhmfeldt, Jennifer Clausen, Deike Wittmaack, Kerstin Fock. Kreis: Ricarda Schulz, Swantje Delfs, Andrea Voss.
Trainer: Jochen Uhlemann/Marcel Rousseau.

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