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Jugendhandball : Eine perfekte zweite Halbzeit

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die männliche Jugend B der HSG Hohn/Elsdorf behält nach dem 31:19-Sieg über Altenholz eine weiße Weste.

shz.de von
erstellt am 17.Sep.2013 | 06:00 Uhr

Heimsiege konnten der TSV Owschlag und die HSG Fockbek/Nübbel in der Handball-Oberliga der weiblichen Jugend A feiern. Für die Owschlagerinnen war das Wochenende aber nicht nur erfreulich. In einem weiteren Spiel unterlag der TSV zweit Tage nach dem Sieg gegen Tarp-Wanderup bei der JSG Alstertal-Langenhorn mit 31:32.

Mit einer Niederlage kehrte auch die HSG Schülp/Westerrönfeld in der männlichen Jugend A nach Hause zurück. Erfreulich schlägt sich die HSG Hohn/Elsdorf in der männlichen Jugend B. Gegen den TSV Altenholz gab es einen deutlichen 31:19-Erfolg. Damit bleibt die Mannschaft von Thore Kuhrt weiterhin an den Spitzenteams dran.

Männliche Jugend A

HSG Tarp/Wanderup – HSG Schülp/W’feld/RD 36:33 (17:16)

Die Vorzeichen vor diesem Duell waren klar. Die Gastgeber wollten den ersten Sieg, die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD den ersten Auswärtserfolg. „Wir sind einmal mehr schwer ins Spiel gekommen“, sagte Gastgeber-Trainer Thorsten Hornig. Zur Pause hatte Tarp/Wanderup die Nase aber nur knapp mit 17:16 vorne. „Wir haben auch den Start in den zweiten Durchgang klar verschlafen und sind mit fünf Toren ins Hintertreffen geraten“, ärgerte sich Hornig. Den Rückstand konnte sein Team schließlich nicht mehr aufholen.

HSG Schülp/W’feld/RD: Oviedo, O. Petersen – N. Petersen (1), Zeyn (1), Stangier (1), Hartwig (1), Hell (5), Stump, Lange, Meyer (7), Bünger (2), Sawitzki (9), Hornig (6).
 

Weibliche Jugend A

TSV Owschlag – HSG Tarp/Wanderup 25:20 (13:11)

Es war ein Arbeitssieg des TSV. Owschlag konnte nicht an die Glanzleistung in Ratekau anknüpfen. „Wir haben uns in der Schlussphase selbst am Schopf aus dem Schlamassel gezogen“, sprach Owschlags Trainer Jens Meves von einer Energieleistung. Mit einem Zwischenspurt setzte sich der TSV auf 8:4 (17.) im ersten Durchgang ab, versäumte es aber die Führung auszubauen. Die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste kamen wieder auf 19:19 (53.) heran. Erst mit einem couragierten Endspurt brachte der TSV Owschlag den Sieg mit 25:20 nach Hause.

TSV Owschlag: Brudniok, Weiß – C. Frahm, Behrends (2/1), Steffek (6/1), Meenke (1), Stachowski (3), Sievert (3), Kubat, Brandt (2), Anderson (3), Clausen (2), N. Frahm (2), Delfs (1).
 

HSG Fockbek/Nübbel – ATSV Stockelsdorf 22:17 (11:8)

„Wir sind nur schwer ins Spiel gekommen. Die Abwehr stand zwar sicher, aber vorne haben wir zu viele Fehler gemacht“, haderte HSG-Trainer Reiner Heldt mit den Unkonzentriertheiten seiner Spielerinnen. Es gelang der HSG zwar immer wieder eine Führung vorzulegen, aber entscheidend absetzten konnte sie sich erst nach dem 14:11 (39.). Am Ende war es ein klarer Erfolg mit fünf Toren Vorsprung.

HSG Fockbek/Nübbel: Holz, Kock – Imme (2), Stolley (1), Lutz (4), Kurbjuhn (2), Shala (2), Ohm (2), Jacob, Ruge (1), Sass, Schneider (6), Ehlers (2).
 

JSG Alstertal-L’horn – TSV Owschlag 32:31 (14:15)

Mit nur acht Feldspielerinnen reiste der TSV Owschlag an. „Respekt vor der Leistung der Mädels. Leider fehlten uns am Ende die Alternativen, das Spiel noch herumzureißen“, erklärte Owschlags Trainer Jens Meves. Ein Remis wäre seiner Ansicht nach gerechter gewesen. Nach dem 15:14 zu Pause setzte sich Owschlag mit 24:20 (45.) ab. Dann nahm der Gastgeber Raphaela Steffek kurz. So kam Sand ins Angriffsgetriebe des TSV Owschlag, der nun in Rückstand geriet und fortan ständig einem Rückstand hinterherlief. „Wir haben aber nicht aufgegeben und hatten in der Schlussminute den Ausgleich auf der Hand, brachten den Ball aber nicht im Tor unter“, ärgerte sich Meves über die verschenkten Punkte.

TSV Owschlag: Brudiok, Weiß – Behrends (12/2), Steffek (11), Stachowski (1), Kubat, Brandt, Anderson (3), Clausen (3), N. Frahm (1).
 

Männliche Jugend B

HSG Hohn/Elsdorf – TSV Altenholz 31:19 (13:10)

Durch das Unentschieden der Altenholzer gegen den THW gewarnt, tat sich die HSG anfänglich schwer. Der Gast führte mit 8:6, ehe die HSG mit einem 6:0-Lauf das Spiel drehte (12:8). Von da an bestimmten die Hausherren das Geschehen. „Die zweite Halbzeit konnte kaum besser laufen. Die Abwehr stand sicher und vorne haben wir geduldig gespielt und unsere Chancen genutzt“, war HSG-Trainer Thore Kuhrt zufrieden. Über 20:11 und 26:16 sicherte sich die HSG Hohn/Elsdorf mit 31:19 einen klaren Erfolg.

HSG Hohn/Elsdorf: Peters, Ehlers – Rohwer (3), Feige (1), Kock (4), M. Claußen (4), Fröhlich (7), Nobiling (1), Mumm (5), Lausch (4), Bartsch (2/2), Bruhn.

 

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