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Handball-Oberliga : Eine Niederlage und zwei weitere verletzte Spieler für die HSG Eider Harde

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Lage für die Hohner Handballer wird immer bedrohlicher.

Nichts wurde es mit dem ersten Auswärtssieg für die Oberliga-Handballer der HSG Eider Harde. Nach einer guten ersten Halbzeit (13:14) fehlte der Mannschaft von Trainer Christian Gosch nach dem Seitenwechsel die Kraft, um bei der SG Hamburg-Nord zu bestehen. 26:34 hieß es nach 60 Minuten.

Schlimmer als die Niederlage ist die Tatsache, dass sich mit Thore Kuhrt und Jannik Oettershagen zwei wichtige Akteure verletzten. „Unsere Situation ist leider so, dass wir uns keine Ausfälle leisten können“, sagt Gosch. Kuhrt, der angeschlagen in die Partie gegangen war, musste schon nach wenigen Minuten mit Adduktoren- und Knieproblemen die Segel streichen. Oettershagen knickte ohne Fremdeinwirkung kurz vor dem Schlusspfiff so unglücklich um, dass ein Bänderriss nicht auszuschließen ist. Beides Spieler, die die HSG Eider Harde nicht ersetzen kann.

Mit Kuhrt und Oettershagen im Aufgebot fingen die Gäste in Hamburg-Poppenbüttel richtig gut an. 7:3 führte die HSG. Vorne klappte alles, obwohl Spielmacher Jörg Gosch vom Fleck weg kurz genommen wurde. Die Deckung stand bombensicher. Leider nur eine Viertelstunde lang. Gosch: „Dann haben wir hinten nachgelassen.“ Die Gastgeber konnten verkürzen und gingen zur Pause mit einem Tor in Führung – offenbar ein psychologischer Vorteil, aus dem Hamburg-Nord Motivation für die zweite Hälfte schöpfte.

Nach Wiederanpfiff setzte sich die SG schnell ab, kontrollierte jetzt die Partie. Die Eider-Handballer lösten im Angriff zu viele Fahrkarten. Alleine drei Siebenmeter wurden vergeben, knapp eine Handvoll hundertprozentiger Chancen kam dazu. Zufrieden war der HSG-Trainer dagegen mit dem Einsatz seiner Spieler. Gab sich die Mannschaft bei der Niederlage gegen Bad Schwartau noch auf, bissen die Gäste am Sonnabend auf die Zähne. „Wir haben zwar nicht alles richtig gemacht, aber den Willen kann ich meinem Team nicht absprechen“, resümierte Christian Gosch.

Der Gründe für die Niederlage liegen auf der Hand. Während sich bei den Hamburgern elf Spieler in die Torschützenliste eintragen konnten, sind es bei den Gästen aus Hohn fast immer die selben, die die Akzente setzen. Leicht ausrechenbar für den Gegner. Wenn es mit dem Klassenerhalt klappen soll, müssen auch mal andere Akteure in die Bresche springen.

Kapitän Jörg Gosch bleibt trotz der neuerlichen Schlappe optimistisch. Die Saison sei lang. Seine Mannschaft werde sich noch steigern. Oder um es mit Goschs Worten zu sagen: „Hinten ka... die Ente.“

HSG Eider Harde: Dobratz, Treziak – Brown (6), Oettershagen (6/2), Behmer (1), Bendixen (3), Kuhrt (1), Gosch (4/2), Reinsch, Plöhn (5).

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