Handball-Oberliga : Eine meisterhafte Leistung

Weiter die Nummer eins: Die Kropperinnen um Katja Ohm (Nr. 5) unterstrichen mit einem deutlichen 33:16-Erfolg über Verfolger Wattenbek ihre Vormachtstellung in der Oberliga.
Weiter die Nummer eins: Die Kropperinnen um Katja Ohm (Nr. 5) unterstrichen mit einem deutlichen 33:16-Erfolg über Verfolger Wattenbek ihre Vormachtstellung in der Oberliga.

Die HSG Kropp/Tetenhusen zeigt sich beim 33:16-Sieg im Topspiel gegen den Tabellenzweiten Wattenbek von ihrer Schokoladenseite.

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25. November 2013, 06:00 Uhr

Nach der ersten Saisonniederlage gegen den TSV Altenholz (22:23) und dem peinlichen Pokal-Aus beim Schleswig-Holstein-Ligisten SV Henstedt-Ulzburg II (22:26) am vergangenen Wochenende präsentierten sich die Oberliga-Handballerinnen der HSG Kropp/Tetenhusen am Sonnabend in der Kropper Geestlandhalle von ihrer Schokoladenseite. Im Topspiel gegen den Tabellenzweiten TSV Wattenbek trumpften die Gastgeberinnen mächtig auf. Mit 33:16 (16:8) machte die HSG den Verfolger platt. Was für eine Prügel in einem Duell Erster gegen Zweiter! „Das war der Knüller. Wir haben so gut in der Abwehr und im Angriff gespielt. Das habe ich selten gesehen“, jubilierte HSG-Trainerin Lena Leptien freudestrahlend.

Alles, was die Kropperinnen an diesem Tag anpackten, verwandelte sich in handballerisches Gold. Im Tor bewies die wiedergenesene Svenja Maelzer, wie wichtig sie für ihre Farben ist. Am vergangenen Wochenende musste die Keeperin noch mit einer Gehirnerschütterung passen. Diesmal lief sie zu großer Form auf, gab ihren Vorderleuten die nötige Sicherheit. Leptien lobte: „Svenja hat richtig gut gehalten. Selbst die abgefälschten Würfe hat sie pariert.“

Schon beim Pausenpfiff war das Spitzenspiel so gut wie entschieden. Die HSG führte gegen einen bemitleidenswerten Gast, bei dem die Torschützin vom Dienst Svenja Hollerbuhl wenig auf die Kette brachte, mit 16:8. Die anfänglichen Probleme gegen Wattenbeks Zwei-Meter-Schlussfrau Tanja Rathje waren schnell vergessen. Imke Seidel brach nach wenigen Minuten den Bann. Danach begann die wilde Kropper Fahrt und hörte bis zum Abpfiff nicht mehr auf.

Nach dem Seitenwechsel durfte sich die an der Hand gehandicapte Seidel ausruhen, dafür sprang Lena Jöns in die Bresche. Und wie: In 20 Minuten erzielte sie sechs Treffer. Da fiel es kaum auf, dass die ansonsten so treffsichere Levke Rohwer diesmal komplett torlos blieb. Erwähnenswert ist zudem die Vorstellung von Neuzugang Caja Lübker, die sich endlich mal mit drei Buden in die Torschützenliste eintragen durfte. Ein rundum gelungener Nachmittag in der Geestlandhalle. Unterm Strich lässt sich feststellen: Das war eine meisterhafte Leistung der HSG Kropp/Tetenhusen.

HSG Kropp/Tetenhusen: Maelzer, Cornehl - Pahl (2), Paul (2), Rohwer, Ohm (2), Krück (3), Kösling (1), Seidel (5/3), Jörgensen (9/2), Jöns (6), Lübker (3).

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