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Eine Liebeserklärung als Glaubensbekenntnis mit Blumenstrauß

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

von
erstellt am 08.Feb.2014 | 00:33 Uhr

Schenken Sie Gott einen Blumenstrauß? Am Freitag wäre die Gelegenheit, denn da ist Valentinstag. An ihm schenken Liebende sich Blumen. Die Liebe und der Glaube haben viel gemeinsam. Beide kann man nicht beweisen. Das schreibt Pastorin Janina Boysen von der Neuwerker Christkirchengemeinde, (Foto), die morgen (10.30 Uhr) im Zuge des Kanzeltausches in St. Marien predigt.

Weiter heißt es: Natürlich gibt es Zeichen der Liebe, vielleicht eben zum Valentinstag einen Blumenstrauß. Aber ein Beweis im eigentlichen Sinn ist das nicht. Liebe ist nicht objektiv überprüfbar und nicht verallgemeinerbar. Was dem Einen Herzklopfen verursacht, entlockt der Anderen kaum ein Lächeln. Mit dem Glauben ist das ähnlich.

Schon zu biblischen Zeiten gab es den Anwurf, dass die Schriften nur Märchen erzählen würden. So schildert es der Predigttext aus dem 2. Petrusbrief. Was den Einen Grund und Halt ihres Lebens ist, Jesu Kreuzigung und Auferstehung, halten Andere für Einbildung. Dass Glaube und Liebe nicht beweisbar sind, macht sie aber nicht weniger wichtig. Sie bestimmen unser Leben. Wer liebt, vertraut sich einem Menschen an. Wer glaubt, legt sein Leben in Gottes Hand. Wer liebt, riskiert Kummer und Enttäuschungen. Wer glaubt, kennt Zweifel.

Wo könnten Sie den Blumenstrauß für Gott hinbringen? Ich schlage vor, zu einem Menschen, den Sie gern haben. Und mit den Blumen können Sie sagen: „Gott sei Dank, dass es diesen Menschen gibt!“ Eine Liebeserklärung als Glaubensbekenntnis mit Blumenstrauß.

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