Eine Lesung zu den Novembertagen

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11. November 2013, 00:31 Uhr

Vor 75 Jahren wurde im Zuge der Reichpogromnacht die Rendsburger Synagoge entweiht, aber nicht zerstört. Im Rahmen der Novembertage findet am Dienstag, 12. November (18 Uhr), im Jüdischen Museum eine Lesung mit Professor Dr. Peter Reichel statt: „Glanz und Elend deutscher Selbstdarstellung“.

Prof. Dr. Peter Reichel, ein in Rendsburg geborener Politikwissenschaftler und Historiker (Universität Hamburg), hat sich auf politische Kulturgeschichte spezialisiert. Aus Anlass des Jahrestages des 9. November 1938 spricht er über die Bedeutung, die dieses Datum für die Identität der Deutschen einnimmt.

Erinnerungskultur nach der Shoah wie Nationalsymbolik allgemein sind aus Reichels Sicht vor der schwierigen Nation-Werdung der Deutschen zu sehen, die erst nach dem Zweiten Weltkrieg in einen zivilisierten Staat und Demokratie mündete.

Mit Sänger und Rezitator Ernst Schaffner liest Reichel aus seinem Buch „Glanz und Elend deutscher Selbstdarstellung. Nationalsymbole in Reich und Republik“.

Der Eintritt kostet acht, ermäßigt sechs Euro. Reservierte Karten sollten eine halbe Stunde vor Beginn abgeholt werden.

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