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Handball-Oberliga der Männer : Eine Herkulesaufgabe für Schülp/Westerrönfeld/RD

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-Oberliga der Männer empfängt die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg den HSV Hamburg II. Das Hinspiel gegen den Unterbau des Bundesligisten verlor die HSG klar mit 26:36.

„Wir brauchen Geduld, dass Spiele kommen werden, die wir gewinnen“, mahnt Gunnar Kociok, Trainer der Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg. Sein Team verlor die letzten drei Begegnungen in der Handball-Oberliga der Männer und verpasste am vergangenen Sonntag die große Chance, sich ein wenig mehr von den unteren Tabellenplätzen zu lösen. Beim Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt Preetzer TSV unterlag die HSG mit 29:31, davor gab es gegen die SG Flensburg-Handewitt II (20:35) und den DHK Flensborg (27:34) jedoch wenig zu holen. Zum einen gewann die HSG in dieser Serie noch kein Spiel gegen ein Team, das über ihr steht, zum anderen sind die beiden Flensburger ebenso überlegen wie es wahrscheinlich der HSV Hamburg II ist, der morgen in die Heidesandhalle (16.45 Uhr) kommt.

Der Tabellenvierte profitiert von der guten Jugendförderung des Bundesligavereins und ließ Westerrönfeld im Hinspiel beim 36:26 keine Chance. „Das ist eine Herkulesaufgabe gegen Hamburg und genau aus dem Grund müssen wir weiterhin geduldig sein, falls es nicht mit einem Sieg klappt. Wir werden aber natürlich alles in die Waagschale werfen, was wir haben“, sagt Kociok.

In letzter Zeit mehrten sich die Gerüchte, dass Morten Dibbert vom insolventen Zweitligisten HSG Tarp-Wanderup für den Rest der Saison zur HSG wechselt. Dibbert gehörte einer „goldenen“ Westerrönfelder Jugendgeneration an, die um die Deutsche Meisterschaft mitspielte, sich dann aber direkt im ersten Männerjahr in alle Winde zerstreute. Mittlerweile ist aber klar, dass die HSG nicht auf Dibberts Dienste wird bauen können. Stattdessen müssen es die Spieler richten, die mit großen Hoffnungen starteten und eigentlich mehr erwarteten als einen Platz im Tabellenkeller.

Allerdings gibt es vor dem HSV-Spiel personelle Sorgen bei Gunnar Kociok. Patrick Petriesas fehlt noch mehrere Wochen nach einer Rücken-OP, außerdem hat sich Jens-Christian Woldt die Hand verletzt, sodass sein Einsatz fraglich ist. Finn Dethlefsen fehlt urlaubsbedingt. „Nach vier guten Trainingswochen befinden wir uns wieder in einer Phase mit vielen Verletzten und Fehlenden. So geht es aber anderen Mannschaften auch“, bilanziert Kociok.

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