Rotary-Jubiläum : Eine ganz besondere Freundschaft

Empfang im Alten Rathaus: Gespräche und Diskussionen zwischen Rotariern und ihren Gästen.
1 von 3
Empfang im Alten Rathaus: Gespräche und Diskussionen zwischen Rotariern und ihren Gästen.

Der Rotary Club Rendsburg feierte sein 60-jähriges Bestehen mit einem Empfang im Alten Rathaus und einem Sommerfest an der Obereider.

shz.de von
30. Juni 2014, 07:00 Uhr

Morgens Reden und Gespräche im Historischen Alten Rathaus. Am Abend ein rauschendes Fest im Clubhaus von E.ON Hanse mit Blick auf die Obereider, dazwischen mehrere kulturelle Besuche und zum Abschluss ein Grillabend im Nordkolleg. Der Rotary Club Rendsburg hatte zu seiner 60-Jahr-Feier an diesem Wochenende ein umfangreiches Programm zusammengestellt und konnte zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, Kultur und Wirtschaft begrüßen, darunter auch Abordnungen der befreundeten Clubs im französischen Vierzon und englischen Lancaster sowie Vertreter anderer Serviceclubs wie Lions oder Round Table.

Im Mittelpunkt der Redebeiträge standen die rotarischen Tugenden. So beschäftigte sich Pastgovernor Wilfried Scheffer in seiner Festrede insbesondere mit der rotarischen Freundschaft. Sie sei keine Stammtischsache, sie habe auch wenig mit persönlicher Sympathie zu tun. Die rotarische Freundschaft sei in erster Linie ein Band zwischen Menschen – den Rotarierinnen und Rotariern –, die sich gleichen Werten und Zielen verpflichtet wissen, wie der Verständigung und dem Frieden unter den Völkern. Scheffer fügte hinzu, dass die rotarische Freundschaft über die Mitgliedschaft hinaus reiche. Diese Art der Freundschaft pflegen im RC Rendsburg rund 70 Mitglieder, darunter drei Frauen. Man trifft sich wöchentlich zu einem Meeting, im Mittelpunkt stehen dabei Vorträge, aber auch gesellschaftliche Abende und Reisen. Rendsburgs Rotarier haben in den 60 Jahren zahlreiche Institutionen, soziale Dienste oder auch Menschen, die in Not geraten sind, unterstützt. Club-Präsident Gustav Tietje, der heute sein Amt an Urban Hellmuth übergibt, mahnte in seinem Beitrag zu mehr Ethik in der Gesellschaft. Es werde über viele Wertvorstellungen diskutiert und gesprochen, aber im Rahmen „unserer so genannten globalisierten Welt wenig danach gehandelt. Auch wir Rotarier sollten mehr positive Verbindungen schaffen und Wege aufzeigen, die die Fähigkeiten des einzelnen Menschen mehr in den Fokus stellen. Ethik könnte einen Wandel der Gesellschaft herbeiführen, wenn alle damit richtig umgehen“, sagte Tietje. Bürgermeister Pierre Gilgenast betonte, die Rotary-Mitgliedschaft sei mit bürgerschaftlicher Verantwortung und menschlicher Begegnung verbunden.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen