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Eine fröhliche Show mit Schrecksekunde

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Circus Carl Busch in Rendsburg / Tierschützer kündigen für das Wochenende Proteste an

Rendsburg | Der Geruch von Zuckerwatte, Popcorn und Sägemehl liegt in der Luft. Wer diese Mischung kennt, weiß: Der Zirkus ist in der Stadt. So auch in Rendsburg auf dem Willy-Brandt-Platz. Dort gab am Donnerstagabend das Traditionsunternehmen Circus Carl Busch die Premierenvorstellung seines fünftägigen Gastspiels.

Eröffnet wurde der Abend mit dem Freddy-Mercury-Hit "The Show must go on", vorgetragen von dem Sänger und Akrobaten Juri Kovalchuck. In der Folge bot die gut zweieinhalbstündige Show alles, was von einer Zirkusvorführung erwartet wird. Ob Clowns, Akrobaten oder die Dressur von wilden Tieren - auf keines dieser klassischen Elemente mussten die rund 1300 Besucher verzichten.

Vor allem die Tonito-Clown-Gruppe um den Tollpatsch Toni sorgte als roter Faden der Vorführung immer wieder für Lacher bei Jung und Alt. Für einen Schreckmoment der Aufführung war hingegen der Drahtseilartist Jose Munoz verantwortlich. Nach einem Sprung über ein Hindernis stürzte der Spanier aus zwei Metern Höhe auf den Boden. Nach einer kurzen Pause konnte der Artist unter dem aufmunternden Beifall des Publikums seine Einlage fortsetzen.

In der Pause hatten die Zuschauer Gelegenheit, sich die "ausgezeichneten" Tierhaltungsbedingungen" (so Dresseur Manuel Frank) anzuschauen. Im zweiten Teil beeindruckte dann Carmen Zander im Zusammenspiel mit fünf Königstigern. Anschließend präsentierte Manuel Wille-Busch die zwei Elefantendamen des Wanderzirkus.

Gerade an der Wildtierdressur entzündet sich immer wieder Kritik. Eine Radfahrerin appellierte am Donnerstag an das Tierschutzbewusstein der Wartenden am Eingang. Anders als in Itzehoe und Schleswig gab es keine Protestaktion. Für die heutige und morgige Nachmittagsvorstellung wurden allerdings Demonstrationen angekündigt.

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erstellt am 17.Aug.2013 | 07:26 Uhr

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