Tischtennis-Verbandsoberliga : Eine fast perfekte Bilanz

Ausgeglichene Bilanz: Carsten Walter gewann Wochenende zwei seiner vier Einzelmatches.
Ausgeglichene Bilanz: Carsten Walter gewann Wochenende zwei seiner vier Einzelmatches.

Die Fockbeker Herren erzielen ein Sieg und Unentschieden. Auch Damen des SC Mittelpunkt Nortorf holen einen Zähler.

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20. November 2013, 23:03 Uhr

Ein wenig Ärger und Enttäuschung schwang durchaus noch mit im Resümee von Veli Erdogan. Nach dem Pflichtsieg seines Teams am Sonnabend gegen den Niendorfer TSV standen die Tischtennis-Herren des SV Fockbek auch einen Tag später beim Bramfelder SV knapp vor einem Erfolg. Am Ende mussten sich der Trainer und seine Spieler mit einem Punkt zufrieden geben.

Mit einigen Tagen Abstand allerdings konnte der Fockbeker Coach mit der Ausbeute dann aber gut leben. „Die drei Punkte sind schon okay“, sagte Erdogan. Im Kampf um den Klassenerhalt steht es für die Fockbeker allerdings weiter spitz auf Knopf. Für Erdogan geht es darum, mindestens den Relegationsplatz acht zu erreichen. Dann würde es später gegen die jeweiligen Tabellenzweiten der Verbandsliga Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern gehen. Aber soweit ist es noch lange nicht, und so hat der Aufsteiger auch den regulären Klassenerhalt noch im Blick. „Das ist auf jeden Fall möglich. Die Mannschaft hat bisher gezeigt, dass sie die Qualität für die Verbandsoberliga hat. Das weisen auch die Bilanzen der einzelnen Spieler aus“, unterstreicht Erdogan, der fest vom Klassenerhalt überzeugt ist.

Weitaus schwieriger stellt sich die Lage für die Damen des SC Mittelpunkt Nortorf dar. Gegen den SC Urania Hamburg feierte der Aufsteiger mit dem 7:7 das dritte Unentschieden der Saison, bleibt aber Tabellenvorletzter.

Herren
SV Fockbek – Niendorfer TSV 9:3

Als einen Pflichtsieg bezeichnete Trainer Veli Erdogan den Erfolg über die Nord-Hamburger, die das Spiel lediglich zu Beginn offen halten konnten. „Nur“ 3:2 hatte es nach den drei Auftaktdoppeln und den zwei ersten Einzeln geheißen. Spätestens nach dem Sieg von Timm Andritter-Witt gegen Michael Hamann aber war der Bann gebrochen. Die Gastgeber setzten sich in der Folge auf 7:2 vorentscheidend ab. Martin Raatz und Andritter-Witt fuhren die beiden letzten Punkte ein. Mit 9:3 Matches und 31:16 Sätzen hatten die Fockbeker die Nase schließlich deutlich vorne.

Bramfelder SV – SV Fockbek 8:8

Bitter war der Spielverlauf für den SV Fockbek einen Tag nach dem Sieg über Niendorf. Gegen den Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt waren die Gäste dicht dran an einem weiteren Sieg und einem damit perfekten Doppelspieltag. Nach dem fünften Match lag der SVF stets in Führung. Beim Gesamtstand von 8:6 aus Sicht der Gäste hatte Maik Horn den Sieg auf dem Schläger. Aber im Duell gegen Steffen Köhn war es Satz drei, der vorentscheidenden Charakter hatte. Mit 15:17 aber ging dieser Durchgang knapp verloren und später auch das Match. Im Abschlussdoppel heimsten die Bramfelder dann doch noch den unverhofften Punkt ein.

Damen
SC Mittelpunkt Nortorf – SC Urania Hamburg 7:7

Auf der Zielgerade fingen die Nortorferinnen den SC Urania noch ab. Mit 5:7 lag der SCM vor den beiden letzten Einzeln zurück. Überraschend deutlich aber endeten die beiden Abschluss-Partie zu Gunsten der Gastgeberinnen. Sowohl Andrea Bouss als auch Susanna Grabowski ließen ihren Gegnerinnen keine Chance und gewannen jeweils klar in drei Sätzen. Dass in der Gesamtbetrachtung durchaus auch der zweite Saisonsieg für die Mittelholsteinerinnen möglich gewesen wäre, belegt ein Blick auf die Statistiken. Mit 28:23 Sätzen und 479:469 Bällen lagen die Nortorferinnen hier in Front.

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