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Tag der offenen Moschee : Eine Brücke zwischen den Kulturen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Gespräche und Informationen über den Islam, Führungen durch die Moschee: Zahlreiche Besucher nutzten die Möglichkeit, sich am „Tag der offenen Moschee“ über das Islamische Zentrum in Rendsburg zu informieren. Die Gäste lobten die freundliche Atmosphäre.

shz.de von
erstellt am 03.Okt.2013 | 17:22 Uhr

Führungen durch die Moschee, Informationen über den Islam, internationale Speisen und vor allem Gespräche zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen – all das bot der bundesweite „Tag der offenen Moschee“. Auch in Rendsburg nutzten zahlreiche Besucher das Angebot des Islamischen Zentrums (IZ).

Hayrullah Yazici vom Jugendvorstand des IZ war mit dem Interesse der deutschen Besucher durchaus zufrieden. Für ihn war es wichtig, „Offenheit zu zeigen“. „Wir haben nichts zu verbergen, wir zeigen alles, was wir haben“, sagte Yacizi, der 1984 ganz in der Nähe der heutigen Moschee geboren wurde und heute als Versicherungskaufmann in Rendsburg arbeitet.

„Man wird mit offenen Armen empfangen“, schilderte Silke Entz von Zerssen ihre Eindrücke von dem „Tag der offenen Moschee“. Sie fühle sich „total willkommen hier“. Die freundliche Atmosphäre sei eine gute Grundlage, um Brücken zwischen den Kulturen aufzubauen, zeigte sich die Besucherin aus Schülp bei Rendsburg überzeugt. Sie erfreue sich an der Schönheit der Moschee und nehme die Gelegenheit zur Begegnung gerne wahr, betonte Silke Entz von Zerssen.

Die Moschee in Rendsburg ist die größte in Schleswig-Holstein und wurde im Oktober 2009 nach zehnjähriger Bauzeit eröffnet. Eigenleistungen der Gemeindemitglieder machten den Bau des islamischen Gotteshauses mit zwei 26 Meter hohen Minaretten an der Stadtgrenze zu Büdelsdorf erst möglich. Die Moschee bietet bis zu 200 Männern Platz für das Gebet. Auf einer Empore gibt es zusätzlich Platz für 80 Frauen, die im Islam getrennt beten.

Auch heute und morgen sind Besucher in die Moschee eingeladen. Auf den Tag der offenen Tür folgt das Herbstfest des Islamischen Zentrums, bei dem Informationen und vor allem Gespräche im Vordergrund stehen sollen. Der Austausch zwischen den Kulturen sei dabei das Wichtigste, betonte Hayrullah Yazici. „Wir können nur zueinander kommen, wenn wir miteinander reden.“

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