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Ein zusätzlicher Schulbus soll den Stress verringern

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Einsatz der Bürgermeister war erfolgreich. In einem Brief an Rendsburgs Bürgermeister Pierre Gilgenast und Landrat Rolf-Oliver Schwemer hatten Bartelt Brouer (Bredenbek), Jürgen Liebsch (Bovenau) und Arnold Schumacher (Ostenfeld) von den Vertreter der Rendsburger Schulträger Unterstützung eingefordert. Sie hatten diesen ungewöhnlichen Weg gewählt, um ihren Fahrschülern zur Hilfe zu kommen. Die berichteten immer wieder von langen Fahrzeiten, überfüllten Bussen und zurückgelassenen Fahrgästen auf dem Weg zur Schule nach Rendsburg.

Ein Gespräch am Donnerstag im Rendsburger Rathaus brachte nun den Durchbruch, wie Pierre Gilgenast anschließend berichtete. „Eine neue Zählung der Fahrgäste hat ergeben, dass der Bus tatsächlich überfüllt ist“, erklärte Gilgenast. Die Autokraft habe daraufhin zugesagt, dass ab Montag zusätzlich zu dem Gelenkbus ein weiteres Fahrzeug mit 45 Sitz- und 30 Stehplätzen eingesetzt werde. Nach Ende der Sanierung der Rader Brücke werde dieser durch einen etwas kleineren Bus ersetzt. Zudem soll an Rendsburger Fußgängertunnel eine weitere Haltestelle entstehen. Viele Schüler möchten von hier aus zu Fuß weitergehen, statt die möglicherweise zeitraubende Busfahrt durch den Kanaltunnel auf sich zu nehmen.

Zudem kündigte die Autokraft an, auf ihrer Internetseite ab sofort aktuell über mögliche Verspätungen zu informieren. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen die wichtigsten Informationen auch über Facebook weitergegeben werden.

Für die Schüler aus den Süd-Kommunen bedeutet die Fahrt zur anderen Seite des Kanals durch diese Veränderungen erheblich weniger Stress.

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erstellt am 26.Okt.2013 | 00:33 Uhr

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