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Handball-Landesliga der Frauen : Ein typisches Derby

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Das Derby in der Handball-Landesliga der Frauen zwischen dem TSV Alt Duvenstedt und der HSG Eider Harde war von Kampf geprägt. Am Ende setzten sich die Alt Duvenstedterinnen mit 28:24 durch.

Derbys stehen bekanntlich unter besonderen Vorzeichen. Das bekam auch der TSV Alt Duvenstedt in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen zu spüren. Zwar gelang dem Tabellendritten in einem umkämpften Spiel ein 28:24 (10:8)-Erfolg über die HSG Eider Harde, doch überzeugend war die Leistung nicht. Die favorisierten Gastgeberinnen mussten sich gehörig strecken. Die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD stand im Kellerduell bei der SG Bordesholm/Brügge einmal mehr ganz dicht vor einem Erfolg. Am Ende musste sich das Schlusslicht aber knapp mit 24:25 (11:11) geschlagen geben.

TSV Alt Duvenstedt – HSG Eider Harde 28:24 (10:8)

„Es kam wie befürchtet. Wir sind einfach nicht so ins Spiel gekommen, wie wir es wollten“, sprach Alt Duvenstedts Trainerin Kerstin Müller von einem „typischen Derby“. Besonders in der ersten Halbzeit gab es bei Alt Duvenstedt Abstimmungsprobleme in der Deckung. Auch bekamen die Torhüterinnen in den ersten 30 Minuten wenig an die Finger. Bis zum 8:8 lagen beide Teams gleich auf, dann konnte Alt Duvenstedt das 10:8 vorlegen. Die Gäste verschliefen den Start in den zweiten Durchgang ein wenig. Alt Duvenstedt nutzte die Chance, um ein 14:10 vorzulegen. „Eigentlich waren es nur kleine Details, die aber in der Summe letztlich zu unserem Rückstand führten“, meinte Eider Hardes Trainer Gerd Reckin. Seine Mannschaft kam beim 15:18 noch einmal etwas heran, doch der TSV Alt Duvenstedt bewahrte die Ruhe und brachte die Führung sicher über die Zeit.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt:B.Müller (9/3), Hinz (5), Schütz (4), Kiehn (3), Kossek (3), Heinrich, Drews, Schütt, Schröder (je 1).

Tore für die HSG Eider Harde: Rossdam (7), Rohwer (5), Horn (5), Gahnz (4), Hansen, Ketelsen, Storm (je 1).



SG Bordesholm/Brügge – HSG Schülp/Westerrönfeld/RD 25:24 (11:11)

Wieder einmal war es eine Schwächephase, die die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD letztlich um alle Chancen brachte. Beide Teams lieferten sich über weite Strecken einen offenen Schlagabtausch. Bis zum 15:15 war noch alles möglich. Doch dann kippte die Partie zugunsten der SG. Die Abwehr der Gäste bekam einfach die Bordesholmer Kreisläuferin nicht in den Griff. Sie war maßgeblich an der 22:17-Führung (51.) der Gastgeberinnen beteiligt. „Nach der kurzen Schwächephase hat sich unsere Deckung wieder stabilisiert und wir haben vorne wieder konzentriert abgeschlossen“, konnte HSG-Trainer Patrick Petriesas dann beim 24:25 wieder hoffen. Seine Mannschaft hatte in den letzten 40 Sekunden Ballbesitz. Petriesas: „Wir haben unsere Chance gesucht, doch leider hat es nicht geklappt. Ein Unentschieden wäre das gerechtere Ergebnis gewesen.

Tore für die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg: Sienknecht (6), Krysik (6), Wallmann-Sievers (5), Ruppietta (3), Laßen, Waskönig (je 2).

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