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Landeszeitung

21. Oktober 2017 | 07:11 Uhr

Ein Tag auf dem Bauernhof

vom

Sommerfest ist der Jahreshöhepunkt im Programm des Seniorenclubs Ostenfeld und Umgebung

shz.de von
erstellt am 02.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Hassmoor | Regelmäßige Angebote für ältere Menschen in kleinen Dörfern sind selten. Doch es gibt Ausnahmen: Den Bewohnern von Ostenfeld, Rade/R., Haßmoor und Schülldorf wird ein solches Angebot gemacht, und zwar schon seit 38 Jahren. Jeweils am letzten Dienstag im Monat sind die Älteren zum Treffen des Seniorenclubs Ostenfeld und Umgebung eingeladen.

Vorträge, Spielenachmittage und Ausflugsfahrten stehen auf dem Programm - und als ein Jahreshöhepunkt ein Sommerfest auf dem Bauernhof von Christel Winkelmann in Haßmoor-Höbek. Sie leitet den Seniorenclub seit 28 Jahren. Nicht nur beim Sommerfest unterstützt sie ihr Ehemann Hans-Heinrich, der als Grillmeister tätig war, tatkräftig. "Ohne ihn wären viele Aktivitäten des Seniorenclubs nicht möglich", betonte Christel Winkelmann, die seit acht Jahren auch von Anita Struck-Winkler aus Höbek Unterstützung erhält.

"Der Gedankenaustausch mit anderen, nette Gespräche, mal von zu Hause rauskommen", das sind für Brunhild Wendell Gründe, zu den Treffen des Seniorenclubs zu kommen. Die 74-Jährige ist die Senior-Chefin des Reiterhofs "Augustenhof" in Haßmoor. "Es ist hier einfach gesellig", freute sich Annelene Hagge (82) aus Schülldorf über die große Runde mit vielen Gesprächsthemen.

"Zusammenkommen und mit Seinesgleichen zu schnacken", das sei das Schöne an dem Seniorenclub, meinte Alois Struck-Winkler (83) aus Höbek. Und in der "Männerrunde" kamen vom Ein-Euro-Job über Mindestlöhne bis zu den Arbeitsbedingungen früher und heute viele Themen auf den Tisch. Die Senioren waren sich einig: "Wir freuen uns über solche Veranstaltungen."

30 ältere Frauen und Männer nehmen an den Treffen des Seniorenclubs teil, die meistens in der "Alten Schule" in Ostenfeld stattfinden. Die Senioren werden von einem Bus abgeholt und wieder nach Hause gebracht. Die Busfahrt wird von den vier beteiligten Gemeinden bezahlt.

Der Ostenfelder Bürgermeister Arnold Schumacher hofft auf eine weiterhin gute Beteiligung an dem Seniorenangebot. "Im Bus sind noch Plätze frei." Interessenten können sich bei Christel Winkelmann unter der Telefonnummer 04331/91634 melden.

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