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Neues Feuerwehr-Fahrzeug : Ein Stück mehr Sicherheit

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Das gestern in Dienst gestellte neue Fahrzeug der Rendsburger Feuerwehr kostete 350 000 Euro. Die Anschaffung ist für größere Lenzeinsätze ausgerüstet. Die Pumpe schafft 2000 Liter pro Min ute

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erstellt am 13.Sep.2013 | 12:15 Uhr

Gestern Nachmittag stellte die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Rendsburg ihr neues Einsatzfahrzeug in Dienst. „Das LF 20 hätten wir schon heute Morgen gut gebrauchen können“, stellte Wehrführer Gerrit Hilburger fest und sprach damit den Einsatz auf der Bundesstraße 77 einige Stunden zuvor an. In Höhe der Eiderbrücke war der Tank eines Lkw aufgerissen und größere Mengen Dieselkraftstoff waren ausgelaufen.

Das neue Löschgruppenfahrzeug ist speziell für größere Lenzeinsätze ausgerüstet und hat neben zwei Haspeln mit B-Rohren auch eine Öl- und eine Verkehrssicherungshaspel an Bord. Zudem sind weitaus mehr als die geforderten Mengen an Ölbindematerial auf dem Fahrzeug.

Die Chiemsee-Schmutzwasserpumpe mit einer Leistung von 2000 Litern pro Minute kann Material bis zu einer Körnung von 80 Millimetern aufsaugen. Die zusätzliche Tragkraftspritze FPN 1000 hat eine Leistung von 1000 Litern pro Minute.

Die breitere Kabine ist für Hilburger ein großer Vorteil des neuen Fahrzeugs, das Allradantrieb hat, über 290 PS verfügt und mit neun Einsatzkräften besetzt ist. „Vier Atemschutzgeräteträger können gleichzeitig während der Fahrt ihre Ausrüstung anlegen, so geräumig ist es in der Z-Cab des Herstellers Ziegler.“

Bürgermeister Pierre Gilgenast betonte, dass ein leistungsfähiges Fahrzeug zum Handwerkszeug der Feuerwehrleute gehöre. Die Rendsburger Wehr sei zwar städtisch, aber die Einsatzkräfte seien Freiwillige. „Diese Feuerwehrkameraden sorgen für die Sicherheit der Bevölkerung.“

Das LF 20 ist eine Ersatzbeschaffung für das Fahrzeug vom Typ 20/16, das seit 1989 im Einsatz war und jetzt den Anforderungen nicht mehr genügte. Der Preis des Fahrzeugs, das ein MAN-Fahrgestell hat und dessen Aufbau von der auch in Rendsburg vertretenen Firma Ziegler stammt, liegt bei 350 000 Euro. 20 Prozent der Summe stellte der Kreis Rendsburg-Eckernförde aus Fördermitteln zur Verfügung.



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