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Handball-Landespokal : Ein Sieg wäre eine Überraschung

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Im HVSH-Pokal ist die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg gegen die SG Wift heute klarer Außenseiter. Das Lokalderby bei den Frauen steigt in Owschlag.

shz.de von
erstellt am 02.Okt.2014 | 05:58 Uhr

Noch vor dem Punktspielwochenende steht heute und morgen die nächste Runde im Handball-Landespokal an. Der Fokus bei den Männern liegt dabei auf dem Duell der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg gegen den Oberligisten SG Wift. Bei den Frauen steht das Derby des TSV Owschlag II gegen die HSG Eider Harde II im Blickpunkt.

HVSH-Pokal, Männer
HSG Schülp/W’feld/RD – SG Wift (Heute, 20 Uhr)

Im Lager der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg freut man sich auf das Duell mit dem letztjährigen Ligakonkurrenten, nicht nur weil die SG Wift traditionell viele Fans mitbringt und heute Abend tolle Stimmung in einer rappelvollen Heidesandhalle garantiert ist. „Sportlich ist das eine tolle Geschichte und eine ordentliche Herausforderung für mein junges Team“, sagt HSG-Coach Volker Paul, der gleichwohl das Hauptaugenmerk auf die Punktrunde legt. „Die SH-Liga geht vor. Da wir am Sonnabend ein schweres Spiel beim TSV Kronshagen haben, müssen wir aufpassen, dass wir nicht überpacen. Wir werden uns die Kräfte gut einteilen.“ Da zudem Patrick Petriesas, Janek Fisch (beide verhindert) sowie Marvin Sievers (verletzt) fehlen, wird Paul wieder auf A-Jugendspieler zurückgreifen. Doch nicht nur deshalb spricht der HSG-Coach den selbst ernannten „Bären“ aus Neumünster die Favoritenrolle zu. „Letzte Saison waren beide Teams noch auf Augenhöhe, jetzt nicht mehr. Durch die Verstärkungen wie Yannick Stock oder Rainer Kobs gehört die SG Wift in dieser Saison zu den Topteams der Oberliga. Ein Sieg gegen diesen hochkarätig besetzten Gegner wäre schon ein Überraschung.“ Gegen die sich Paul allerdings nicht sträuben würde. „Natürlich werden wir alles versuchen. Nur weil der Fokus auf der Punktrunde liegt, heißt das ja nicht, dass wir im Pokal nicht so weit wie möglich kommen wollen. Ein Ausscheiden wäre aber kein Beinbruch.“

SV Wahlstedt – TSV Alt Duvenstedt (heute, 20.30 Uhr)

Eine ernsthafte Prüfung dürfte die Partie des TSV Alt Duvenstedt beim Landesligisten eigentlich nicht sein. Dementsprechend lesen sich die Aussagen von Trainer Gunnar Kociok vor dem Spiel. „Das ist ein Trainingsspiel unter Wettkampfbedingungen“, sagt er deutlich ohne den nötigen Respekt vor dem Gegner vermissen zu lassen. Der SV Wahlstedt hat nach drei Spielen in der Landesliga Süd erst einen Zähler auf dem Konto. Dennoch mahnt Kociok: „Wir dürfen kein Gas rausnehmen, schließlich wollen wir im Pokal so weit kommen wie möglich.“ In der frühen Phase der Saison kommt dem Coach jedes Spiel gelegen: „Das hilft dabei, uns weiter einzuspielen“, erklärt er. Fehlen wird Tim Frahm, der nach seiner Knieverletzung vom Wochenende noch auf eine MRT-Untersuchung wartet.

HVSH-Pokal, Frauen
HSG Fockbek/NÜbbel – HFF Munkbrarup (heute, 20.15 Uhr)

„Für uns ist diese Partie eine willkommene Abwechslung und ein guter Quervergleich mit der Landesliga Nord“, freut sich Fockbek/Nübbels Trainer Reiner Heldt auf die Partie. Der Tabellenfünfte der Nord-Staffel ist ein nicht zu unterschätzender Gegner. „Die Gäste haben durch den deutlichen 25:15-Erfolg bei der HSG SZOWW Auftrieb bekommen“, spricht der HSG-Coach mit Respekt von den Gästen. Fockbek/Nübbel ist stark in die Saison gestartet, führt die Tabelle der Landesliga Mitte an und will nur allzu gerne die nächste Pokalrunde erreichen. „Wir wollen unser Spiel weiter stabilisieren, um für die kommenden Aufgaben in der Liga gewappnet zu sein“, erklärt Reiner Heldt.

TSV Owschlag II – HSG Eider Harde II (Fr., 14 Uhr)

Wie schon in der ersten Runde wird der TSV Owschlag II mit einer gemischten Mannschaft aus Spielerinnen der ersten und zweiten Mannschaft antreten. Die Favoritenrolle liegt daher beim TSV. „Wir wollen im Pokalwettbewerb den Spielerinnen, die in der dritten Liga nicht so oft im Einsatz sind, mehr Spielzeit einräumen und ihnen die Chance geben sich zu präsentieren“, erklärt Owschlags Trainer Klemens Propf, der selbst aber nicht auf der Bank sitzen wird. Für ihr wird Rainer Peetz die Mannschaft betreuen. „Wir wollen gewinnen und so weit wie möglich im Pokal kommen“, lautet der feste Vorsatz von Propf und seiner Mannschaft. In eigener Halle sind die Voraussetzungen für einen Erfolg ganz klar gegeben.

Die HSG Eider Harde sieht dieses Spiel mehr als Trainingsmöglichkeit. „Wir rechnen damit, dass Owschlag wieder Spielerinnen der ersten Mannschaft einsetzen wird“, sagt Eider-Trainer Robert Wichmann. Er sieht sein Team vor diesem personellen Hintergrund in der krassen Außenseiterrolle und gibt sich keiner Illusion hin. „Für uns ist dieses Spiel eine gute Trainingsmöglichkeit unter Wettkampfbedingungen.“

HSG Fockbek/Nübbel II – SV Sülfeld (Sbd., 16.30 Uhr)
Ob und wann es zu dieser Pokal-Begegnung zwischen der HSG Fockbek/Nübbel II und dem SV Sülfeld kommt, steht noch in den Sternen. Sülfeld hat gegen die Ansetzung Einspruch eingelegt.
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