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Jugendbasketball : Ein Sieg mit Höhen und Tiefen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Relegation zur U16-Basketball-Bundesliga feierten die Junior Twisters Rendsburg gegen den RSV Eintracht Berlin einen wichtigen 83:75-Erfolg. Überragender Akteur bei den Rendsburgern war Center Henning Rixen mit 52 Punkten.

Nein, sie war zu Beginn der Partie alles andere als zufrieden. „Spielt endlich klare Sachen“, lautete Antje Mevius’ unüberhörbare Forderung. Rechtzeitig hatte die Trainerin der Rendsburger Basketballer ihr Team wach gerüttelt. Nach einem schwachen ersten Viertel (17:25) gewannen die Junior Twisters Rendsburg ihr Heimspiel gegen den RSV Eintracht Berlin schließlich mit 83:75 (17:25, 37:40, 54:59) und dürfen sich damit Hoffnungen machen, auch zukünftig in der U16-Bundesliga zu spielen. Nach der Hälfte der zehn Partien der Relegationsrunde rangieren die Junior Twisters mit zwei Siegen auf Platz 3.

Es war eine Partie, die auf beiden Seiten von Höhen und Tiefen geprägt war. „Keine Mannschaft war in der Lage, über die gesamte Spielzeit ein gutes Niveau zu bringen“, analysierte Mevius den Spielverlauf. Das sorgte auf beiden Trainerbänken für ein Wechselbad der Gefühle. Nach dem Negativerlebnis im ersten Viertel berappelten sich die Gastgeber und konnten den Rückstand bis zur Halbzeitpause auf drei Zähler verkürzen (37:40). Der Großteil der Verantwortung lag einmal mehr auf den Schultern von Mannschaftskapitän und Aufbauspieler Jakob Menges sowie Center Henning Rixen. „Im Hinblick auf die Bedeutung des Spiels, mussten beide voll spielen“, sagte Mevius, die ihren beiden Leistungsträgern keine Pause gönnte. Sie enttäuschten ihren Coach nicht. Menges brachte es auf 21 Punkte. Rixen überragte mit einer Trefferquote von 80 Prozent und insgesamt 52 Zählern. Eine Leistungssteigerung in der Abwehr führte mit zunehmender Dauer dazu, dass die Berliner nicht mehr zu leichten Punkten kamen und Berlins Schlüsselspieler Jeffry Milita (18 Punkte) nicht mehr so zum Zug kam wie zuvor. Bei den Defensiv-Rebounds zeigten sich die Rendsburger im zweiten Durchgang hellwach und entwickelten aus diesen Ballgewinnen eine Reihe von Schnellangriffen. Eine 50:46-Führung (27.) der Rendsburger drehten die Berliner aber wieder in einen 59:54-Vorsprung. Im Schlussviertel gelang es den Rendsburgern endlich, mehr Konstanz in ihr Spiel zu bringen. Ein 18:3-Lauf sorgte für eine 72:62-Führung (36.). „Das war der Knackpunkt in diesem Spiel. Die Mannschaft hat gut für Henning und Jakob gearbeitet. Das war am Ende neben der verbesserten Defensivarbeit mitentscheidend“, meinte Mevius, die Lennard Willer, Robin Telemann und Max Breitkopf mit einem Sonderlob versah.

Die nächste Aufgabe scheint unlösbar. Am 12. April kommt der ungeschlagene Spitzenreiter DBV Charlottenburg in der Herderhalle (13 Uhr). Im Hinspiel erteilten die Berliner den Twisters mit 103:23 eine Lehrstunde.


Junior Twisters: Schober (2), Menges (21), Willer (4), Molge (2), Boma Atta, Heise, Rixen (52), Telemann, Breitkopf (1), Mau, Rump (1).



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